Auch wenn die Samtpfoten wirklich hübsch sind, nicht jeder mag sie als ständige Besucher im eigenen Garten. Fotos: 123rf.com

Auch wenn die Samtpfoten wirklich hübsch sind, nicht jeder mag sie als ständige Besucher im eigenen Garten. Aus dem Grund haben wir einige Tipps, wie Sie Katzen vertreiben können. Fotos: 123rf.com

Sie werden seit Urzeiten verehrt und man spricht ihnen magische Fähigkeiten zu: Katzen. Sie sind niedlich, die kleinen Samtpfoten, wenn sie schnurrend auf dem Schoß liegen und sich kraulen lassen. Sie bewähren sich auch als zuverlässige Partner, wenn es um die Beseitigung von Schädlingen wie Mäusen geht. Dazu haben sie Gelegenheit, wenn sie als Freigänger draußen unterwegs sind. Katzen finden aus Entfernungen von drei bis fünf Kilometern problemlos nach Hause zurück, meistens gehen sie aber mindestens einmal täglich ihr „Revier“ ab und setzen ihre Markierungen.

Duftmarkierungen der Katzen stören die Gartenidylle

Warum sollte man Katzen vertreiben wollen? Eigentlich müsste es kein Problem sein, wenn der eigene Garten zu diesem Revier zählt, aber niemand mag es gern, wenn das frisch geharkte Gemüsebeet als Gemeinschaftstoilette der Katzen aus der Umgebung benutzt wird. Es ist einfach nicht sehr lecker, wenn man Katzenkot im Garten findet, der dazu vielleicht noch im Gemüsebeet gelandet ist. Wer zusätzlich das „Glück“ hat, mit unkastrierten Katern in der Nachbarschaft zu leben, kann unfreiwillig Opfer eines wahren „Duft-Wettstreits“ werden.

Nun möchte man es sich natürlich ungern mit den Nachbarn verscherzen, indem man sich über ihre streunenden Katzen beschwert; und es liegt auch nicht in der Macht des Besitzers, eine freilaufende Katze bei ihren Ausflügen in irgendeiner Form zu dirigieren. Es ist also an jedem selbst, den eigenen Garten für die Samtpfoten möglichst unattraktiv zu gestalten und auf diese Weise die Katzen zu verscheuchen. Und wie man die Katzen erfolgreich aus dem Garten vertreiben kann, zeigen wir im Folgenden.

Die besten Tipps, um Katzen aus dem Garten zu vertreiben

Diese Mittel zum Vertreiben von Katzen haben sich bewährt:

  • Wer frischen Pfeffer am Rand seiner Beete ausstreut, verringert deren Attraktivität für die schnurrenden Samtpfötchen immens.
  • Das Gleiche gilt für Kaffeesatz, der auf den Beeten ausgebracht wird. Dieser dient zusätzlich als natürliches Düngemittel.
  • Der sogenannte „Katzenschreck“ ist ein mit einem Bewegungsmelder gekoppeltes Gerät, dass einen abschreckenden Ton im Ultraschallbereich aussendet. Die Anschaffung lohnt sich aufgrund des hohen Preises nur, wenn man wirklich viel unerwünschten Katzenbesuch hat. Hochwertige Geräte können bei jedem Wetter im Freien verbleiben.
  • Katzen hassen Wasser. Ein kräftiger Strahl aus dem Gartenschlauch, der direkt neben die Katze gerichtet wird, ist eine deutliche Ausladung.
  • Hunde gegen Katzen: Natürlich sind Hunde grundsätzlich ein gutes Mittel gegen Katzen… wer sowieso schon mit dem Gedanken gespielt hat, kann sich natürlich einen Hund holen.
  • Rosen- oder Berberitzenzweige, die am Rand von Beet ausgelegt werden, wirken durch ihre Dornen abschreckend.
  • Ultraschall-Katzenschreck: Es gibt einige Geräte (z.B. Gardigo, Signstek oder PestBye Katzenvertreiber bei Amazon erhältlich), die durch einen Bewegungssensor ausgelöst, einen sehr hohen Ton aussenden. Dieser Ultraschall wird von Katzen als störend empfunden, was dabei hilft, dass die Katze in Zukunft eventuell einen Bogen um Ihren Garten machen.

Diese Methoden bringen selten Erfolg, wenn man Katzen vertreiben möchte:

Sicher sind Sie bei der Recherche nach einem Hausmittel gegen Katzen auch auf den einen oder anderen Tipp wie die „Verpiss dich Pflanze“, Knoblauch oder andere Mittel gegen Katzen gestossen. Hier die Liste mit Mitteln, die eher wenig erfolgreich sind:

  • Die sogenannten „Verpiss dich“ Pflanzen, die auf Katzen abschreckend wirken sollen, halten nur selten, was sie versprechen. Manche Katzen entwickeln sogar eine regelrechte Vorliebe für deren Duft.
  • Auch Knoblauchduft schreckt Katzen längst nicht so zuverlässig ab, wie manchmal behauptet wird.
  • Katzen-Fernhaltespray, (wie z.B. „Nora Katzen Schock“) das durch Geruch die Katzen verscheuchen soll, wirkt auch nur bei manchen Katzen. Viele sind einfach unbeeindruckt von dem Geruch.

Nicht immer ist die Katze des Nachbarn schuld

Bitte bedenken Sie: Nicht immer ist es Katzenkot, wenn sie übel riechende Häufchen in ihrem Garten finden. Auch andere Tier wie Igel, Waschbären und Marder verteilen ihre Hinterlassenschaften. Besonders letzte sind unerwünschte Besucher und können Schaden an Haus und Fahrzeugen anrichten. Hier können „patrouillierende“ Katzen unter Umständen sogar abschreckend auf solche Tiere wirken – auf Nummer Sicher gehen Sie aber mit einem der erwähnten Ultraschallgeräte, die nicht nur Katzen fern halten, sondern auch für Marder sehr unangenehm klingen.