Glossar

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Fasal – neue Nutzungsmöglichkeiten

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und eines der bedeutendsten Materialien im Baubereich. Allerdings fallen bei der Be- und Verarbeitung von Holzrohwaren nahezu 40 Prozent an Nebenprodukten an. Der größte Teil davon sind Sägespäne, welche für die Industrie von großer Bedeutung sind. Papier, Platten, Briketts oder Pellets werden daraus hergestellt. Mit der Entwicklung des Stoffes Fasal bietet sich eine weitere Möglichkeit der Nutzung. Der Name leitet sich aus den Hauptbestandteilen Fasern und Zerealien her, wichtig ist der Feuchtigkeitsgehalt sowie ein bestimmter Grad der Zerkleinerung.

Die Zusammensetzung

Baustoff Holz

Baustoff Holz

Fasal besteht aus Holzfasern sowie einem Rohstoff, der reich an Kohlehydraten ist. Der Anteil der Holzfasern kann bis zu sechzig Prozent betragen, zusätzlich werden Harze und weitere Verarbeitungsmittel zugegeben. So können bestimmte Eigenschaften erreicht werden. Die beigemengten Harze können einen natürlichen Ursprung haben oder aus synthetischer Herkunft stammen. Alle Zutaten werden trocken vermengt und anschließend durch einen Extruder geschickt. Solche Maschinen werden eigentlich in der Lebensmittelindustrie verwendet, um Teigwaren oder ähnliches anzurühren. Inzwischen ist die Extrusion ein wichtiges Verfahren im Bereich der Kunststoff-Verarbeitung. Durch die Einwirkung von Druck, Hitze und Scherenergie werden die Inhaltsstoffe miteinander vereint. Es entsteht ein Granulat, bestehend aus kleinen, zylindrischen Körnern. Dieses läßt sich auf herkömmlichen Spritzgussmaschinen verarbeiten lässt.

Die Weiterverarbeitung

Das entstandene, thermoplastische Material wird in einem weiteren Verfahren in Teile umgeformt. Diese weisen ähnliche Eigenschaften auf wie Holz und haben ein holzähnliches Aussehen. Maserungen sind nicht zu verwirklichen, aber durch die Beimischung grober Holzfasern können Strukturen erzielt werden. Die Fasal-Teile besitzen eine hohe Oberflächenhärte und Festigkeit. Sie lassen sich polieren, lackieren und durch Farbgranulate einfärben. Ein weiterer Vorteil ist das hervorragende Schwind- und Quellverhalten. Im Vergleich zu Holz unterliegt Fasal bei Luftfeuchtigkeit kaum einer Änderung und bleibt auch bei hohen Temperaturen formtreu. Vor allem bei Spielwaren, Christbaumschmuck sowie bei Kleinteilen in der Möbelindustrie wird das Material verwendet.

MDF – die mitteldichte Faserplatte

MDF steht als Abkürzung für mitteldichte Faserplatte. Dabei handelt es sich um einen Holzwerkstoff, dessen Dichte zwischen der von Nassfaserplatten und Schnittholz liegt (daher mitteldicht). Das Produkt wurde in den USA erfunden und verbreitete sich Ende der Achtziger Jahre in Europa. Aufgrund seiner technischen Eigenschaften zählt das Material zu den am meisten verwendeten Holzprodukten weltweit. MDF-Roh-Platten finden im Dach- und Innenausbau ihre Verwendung, beschichtete Faserplatten sind beliebt als Küchen- oder Möbelfront, Laminatfußboden, im Ladenbau sowie in beschichteter Form als Abdeck- und Tischplatten. MDF bietet eine hohe Zug- und Biegefestigkeit und lässt sich mit Lacken und Farben behandeln. So entsteht eine saubere und glatte Oberfläche mit profilierten Kanten oder Ausfräsungen.

Die Herstellung

MDF - Mitteldichte Faserplatte aus HolzDer Holzwerkstoff MDF entsteht durch eine Verpressung von rindenfreiem, fein zerfasertem Nadelholz. Durch eine Quer- und Längspressung entsteht ein homogener Werkstoff, dessen Kanten glatt sind. Dadurch wird eine Lackierung möglich, der Einsatz von Anleimern entfällt. Im Handel erhältlich sind Platten in 2 mm bis 60 mm Dicke, die Dichte liegt in der Regel zwischen 600 kg/cbm und 1000 kg/cbm. MDF-Platten werden in einem ausgeklügelten Produktionsverfahren hergestellt. Von der Formung bis zur Pressung geht es zur Besäumung und dem Kappen.

Die Bestandteile

Die Zusammensetzung des Materials ist abhängig vom späteren Verwendungszweck, MDF-Möbelplatten bestehen zu 80 bis 83 % aus Holzfasern, Hackschnitzeln, Schwarten und zum Teil Restrollen, Altholz, Sägespänen und Furnierresten. Weitere Bestandteile sind ca. 10 % Leim, 6 bis 8 % Wasser, der Rest sind Zusatzstoffe. Neben Fichte, Buche und Kiefer werden auch andere Holzarten wie Gummibaum, Pappel, Akazie, Birke oder Eukalyptus verwendet, je nachdem, wie die Verfügbarkeit der Holzsorten. Mit Harzen kann die Feuchtebeständigkeit der Leimverbindung noch verbessert werden. Zusatzstoffe wie Paraffin verbessern die Quelleigenschaften, Harnstoff dient als Fänger, Spuren von Ammonium-Nitrat oder -Sulfat werden als Härter verwendet.

Blockbauweise – altbewährte Holzbautechnik

Die Blockbauweise ist bereits seit der Jungsteinzeit bekannt. Sie wird als Gewättbau, Blockwerk, Strickbau oder Flecken bezeichnet. Diese Massivbauweise ist in Europa und Asien verbreitet und wird vorwiegend beim Hausbau angewendet. Weitere feste Bauwerke wie Brunnen, Wasser- und Befestigungsanlagen sowie Fundament und Gründungsbauwerke werden oftmals in dieser Bauweise ausgeführt. Nach der Ständerbauweise liegt sie an zweiter Stelle der grundlegenden Konstruktionsformen im Bereich Holzbau.

Natürliche Bauweise

BlockhausBlockbau ist mit die natürlichste Bauweise in der westlichen Kultur, steht für natürliches und Energie effizientes Bauen. Eine ständige Weiterentwicklung in Architektur und Technik sorgt dafür, dass diese Bauweise nichts an ihrer Beliebtheit einbüßt. Die Vorteile sind in erster Linie kurze Bauzeiten, diffusionsoffener Wandaufbau und der Entfall von Dampfsperren und Kunststoff-Folien. Holz strahlt Behaglichkeit und Wärme aus, es besitzt hervorragende Eigenschaften hinsichtlich der Bauphysik. Ein Blockhaus fügt sich in die natürliche Umgebung ein und bietet Wohnlichkeit. Die Nachhaltigkeit kann durch die Verwendung heimischer Hölzer verstärkt werden.

Gutes Klima für alle Fälle

Die Außenfassade eines Blockbaus ist in nur wenigen Tagen aufgebaut. Im Gegensatz zum Holzhaus, welches außen und innen verputzt werden kann, bleibt ein Blockhaus optisch immer als solches erkennbar. Der Baustoff Holz bietet zahlreiche Vorteile, im Winter wird die Wärme im Inneren gespeichert, im Sommer wir die Hitze von außen abgehalten. Hinzu kommen die sehr guten Eigenschaften hinsichtlich Schallschutz sowie die Abschirmung von Strahlungen durch Mobiltelefone etc. bis auf ein Minimum. Ein Blockbau aus Holz bietet bei starken Erschütterungen oder Erdbeben einen weiteren Vorteil. Holz kann sich plastisch verformen und bricht nicht schnell, d.h. es fällt nicht einfach in sich zusammen. Ein Blockbau kann komplett Metall- und Leimfrei erstellt werden. Selbst im Brandfall birgt ein Blockbau kein höheres Risiko als ein herkömmliches Haus und hält Temperaturen von bis zu 1100 Grad stand. Bei Hochwasser oder Überflutung erlaubt der Wandaufbau das Austrocknen eventuell eintretender Feuchtigkeit.

Abgehängte Decken dienen nicht nur der Reduzierung der Raumhöhe

Die Decke unter der Decke

Abgehängte Decken sind Leichtbaudecken, welche unter der eigentlichen Rohdecke angebracht werden. Der Zwischenraum, welcher entsteht kann für Installationen wie Elektro-Kabel, Klimatisierung oder Lüftungskanäle genutzt werden. Einbauleuchten lassen sich flächenbündig in diese Decke einbringen, es ergibt sich eine glatte Deckenuntersicht. Diese Deckenform eignet sich zur Reduzierung der Raumhöhe und zur Renovierung schadhafter Rohdecken. Wie schon erwähnt lassen sich Installationen anbringen und damit verdecken. Durch die Verbindung mit Mineralwolle-Dämm-Material kann eine zusätzliche Verbesserung in Bezug auf Wärme- und Schallschutz erreicht werden.

Beliebt im Altbau und Gewerbe

ZimmerdeckeIn Altbauten sind oft große lichte Raumhöhen anzutreffen, hier werden in der Regel abgehängte Decken eingesetzt. Zusätzlich kann damit eine Verbesserung der Trittschalldämmung erreicht werden. Im gewerblichen Bereich wird die Decke unter der Decke bevorzugt, da sie die optimale Möglichkeit bietet, Leitungsführungen zu verdecken (Lüftung, Elektro, Sanitär). Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Verlegung der Leitungen zwischen Rohdecke und abgehängter Unterdecke die Wartung der Installationsleitungen oder die Ergänzung der Verlegung zu einem späterem Zeitpunkt immer möglich sind. Die meisten Unterdecken-Systeme sind leicht zugänglich. In der biegeweichen Ausführung verbessert eine abgehängte Decke die Luftschalldämmung sowie die Trittschalldämmung. Besonders wirksam werden sie bei Loch- und Hohlkörperdecken eingesetzt.

Ausführungs-Varianten

Eine abgehängte Decke ist ein nicht tragendes Element, welches aus gestalterischen Gründen bzw. aufgrund von Schall- oder Wärmeschutz auf eine bestehende Decke aufgebracht wird. Die einfachste Konstruktion für diese Form der Decke ist die direkte Anbringung auf die bestehende Decke. Hierfür wird dort eine Lattung aus Holz angebracht, woran die abgehängte Decke befestigt wird. Eine beliebte Variante sind justierbare Systeme aus Aluminium. Dabei werden Abhängeprofile aus Metall an der bestehenden Decken-Unterkante angebracht. Diese sind verstellbar und dienen als Befestigungsmöglichkeit für die Deckenunterkonstruktion. Die Montage der Deckenplatten erfolgt erst nach einer waagerechten Justierung dieser Unterkonstruktion.

Baustoff Holz – Natürliches Baumaterial mit Zukunft

Holz ist eines der ältesten Baumaterialien der menschlichen Geschichte und wird schon seit Jahrtausenden für den Bau von Häusern verwendet. In der Steinzeit waren es die Pfahlbauten, später waren in ganz Europa Fachwerkbauten verbreitet und in waldreichen Gebieten diente Holz als Baumaterial für robuste Blockhäuser. In Zeiten von Klimaschutz und natürlicher Bauweise bekommt der Baustoff Holz neuen Aufwind. Während seiner ganzen Lebensdauer zeichnet sich ein Holzbau durch eine positive Klimabilanz sowie Energieeffizienz aus. Das Baumaterial Holz besitzt heterogene Eigenschaften. Verschiedene Holzarten, das unterschiedliche Baumalter, der Standort und andere Rahmenbedingungen schaffen eine große Vielfalt an unterschiedlichen Möglichkeiten. Der Hauptbestandteil Zellulose bieten geringes Gewicht gute Wärmedämmung und hohe Festigkeit.

Vielseitig und flexibel

Baustoff HolzIn den letzten Jahren stieg die Zahl der Gebäude aus Holz. Nicht nur aus Tradition, sondern weil es den Anforderungen an Arbeiten und Wohnen gerecht wird. Holz ist der ideale Baustoff, seine Struktur macht es stabil, ermöglicht einen flexiblem Einsatz sowie hervorragende Wärmedämm-Eigenschaften. Es wächst natürlich nach, ist ein heimischer Rohstoff, Co2-Neutral und erzeugt ein gesundes Raumklima. Zudem wird bei der Be- und Verarbeitung des Holzes im Vergleich zu anderen Baumaterialien sehr viel weniger Energie verbraucht. Hinzu kommt die Möglichkeit der anspruchsvollen Gestaltung von Gebäuden aus Holz. Bei Architektur-Preisen für Niedrig-Energie-Häuser liegen häufig die Holzhäuser vorn. Für die unterschiedlichen Anforderungen wie Rahmen, Balken, Stützen, tragende Teile, Bauschnittholz oder Dachsparren können die verwendeten Materialien entsprechend ihrem Einsatz gewählt werden.

Positive Umweltbilanz

Die Vorteile eines Holz-Gebäudes liegen klar auf der Hand, vor allem in Bezug auf seine Umweltbilanz. Durch 1 Kilogramm trockenes Holz werden 1,5 Kilogramm Co2 aus der Atmosphäre gebunden. Das bedeutet, dass ein Einfamilienhaus, welches komplett aus dem natürlichen Material gebaut ist ca. 30 Tonnen CO2 binden kann. Das ist etwa die Menge, welche bei der PKW-Nutzung eines 4-Personen-Haushaltes in zehn Jahren entsteht.

Hallenbau mit Holz, nachhaltig, robust und langlebig

Wer meint, dass der Hallenbau aus Holz eine Behelfslösung ist, die an Robustheit und Langlebigkeit zu wünschen übrig lässt, irrt sich gewaltig. Die ältesten noch betretbaren historischen Häuser sind aus Holz gebaut. Holz ist nicht nur ein Werkstoff, der eine gute Isolierung und Brandschutz bietet, sondern auch ein gutes Raumklima und Ambiente. Es ist daher mehr als zeitgemäß, wenn auch in der heutigen Zeit noch der Hallenbau mit Holz begehrter ist denn je. Einst wurden nicht nur Häuser aus Holz gebaut, sondern auch Scheunen, die mit Hallen vergleichbar sind. Die Hersteller, die mithilfe neuester Technologien Hallen aus Holz anbieten, überzeugen durch besten Service.

Statik und schnelle Aufbaumöglichkeiten inklusive

Holzhalle, Ballsaal mit HolzDer Hallenbau mit Holz überzeugt durch hohe Qualitäten, kurze Bauzeiten und günstige Fundamente. Die Fundamente für Hallen, die aus Holz gebaut werden, sind kleiner als die Fundamente für Bauten aus anderen Baustoffen. Ist der Bauplan einer Halle erst einmal berechnet und genehmigt, kann ein Hersteller die meisten Vorarbeiten für den Bau im eigenen Werk erledigen. Sobald die vorgefertigten Einzelteile der Halle zur Baustelle geliefert werden, brauchen diese nur noch zusammengesetzt werden. Nicht nur die Baukosten bestehen den Vergleich zu anderen Bauangeboten, sondern auch die Nebenkosten. Da Holz ein natürliches Baumaterial mit bester, natürlicher Isolierung ist, wirkt eine Halle aus Holz immer angenehm warm, ohne Wärme abzustrahlen.

Auf die Berechnungen der Hersteller ist Verlass

Bauunternehmer, die Hallen aus Holz fertigen, verkaufen nicht einfach nur passend gesägtes Holz, sondern ein individuelles Gesamtkonzept. Ganz nach den persönlichen Wünschen der Kunden, wird der Bauplan erstellt, genehmigt und dann erst gefertigt. Wer sich eine Halle aus Holz aufbauen lassen möchte, kann sich innerhalb kürzester Zeit über eine Lager-, Reit- oder Fertigungshalle freuen, die allen gesetzlichen Anforderungen entspricht. Nicht nur von der Statik her, sondern auch im Bereich Brandschutz usw. Der historische Baustoff Holz ist auch heute noch moderner denn je. Es lohnt sich daher immer ein Vergleichsangebot eines holzverarbeitenden Unternehmens einzuholen, wenn eine Halle, egal welcher Bauart, gebaut werden soll.

Welche Schneelast muss ein Gartenhaus laut DIN EN 1991-1-3 (2010-12) tragen können?

Damit ein Gartenhaus bei Schneefall das Dachgewicht tragen kann, muss es nach DIN EN 1991-1-3 (2010-12) gefertigt sein. Gartenhäuser aus Holz, die als Fertigbausatz gekauft werden können, werden nach dieser DIN gefertigt. Die Käufer brauchen sich dann nicht um die Statik zu kümmern, da diese vom Hersteller berechnet wurde. Die zulässige Dachbelastung liegt, je nach Region, bei einer Tragkraft zwischen 200 und 400 Kilogramm. Gartenbesitzer, die ein Gartenhaus in Eigenregie bauen, das eine Größe von 12 qm überschreitet, benötigen eine Baugenehmigung der Gemeinde. Um diese erlangen zu können, ist die Berechnung von einem Architekten. bzw. vom einem Statiker notwendig. Hierbei wird genau errechnet, wie die Dachkonstruktion gestaltet sein muss, damit die DIN EN 1991-1-3 (2010-12) Vorgaben erfüllt werden.

Was bedeutet DIN EN 1991-1-3 (2010-12)?

Schneelast bei GartenhäuserBei der DIN EN 1991-1-3 (2010-12) handelt es sich um eine Formel, die für die Berechnung der statischen Tragkraft eines Daches, unter Berücksichtigung der Dachneigung und der charakteristischen lokalen Schneelast berechnet wird. Deutschland ist in 3 Schneezonen aufgeteilt, die bei der Berechnung der maximalen Dachtraglast berücksichtigt werden. Hierbei ist daher immer entscheidend, in welcher Region das Gartenhaus aufgestellt werden soll. Dadurch soll verhindert werden, dass statische Schwächen auftreten und das Dach eines Gartenhauses oder Gebäudes, unter der zu erwartenden Schneelast, zusammenbricht.

Wer trägt die Verantwortung?

Im Grunde braucht der Bauherr von einem Gartenhaus keinerlei Verantwortung für die Einhaltung der DIN EN 1991-1-3 (2010-12) tragen, wenn er ein Gartenhaus (das keine Baugenehmigung benötigt, unter 12 qm), bei einem Hersteller gekauft wird, der die DIN EN 1991-1-3 (2010-12) erfüllt, oder einen Architekten (Statiker), mit der Bauplanung beauftragt. Die örtliche Gemeinde (Bauamt) erteilt die Baugenehmigung für ein Gartenhaus, das größer als 12 qm ist nur, wenn die DIN EN 1991-1-3 (2010-12) bei der Bauplanung berücksichtigt wurde. Zudem ist der Eigentümer von einem Gebäude verpflichtet, die Schneelast bei andauerndem Schnee, vom Dach regelmäßig, zu entfernen. Eine Umgehung dieser Vorschriften ist kaum möglich, da ansonsten ein Schwarzbau (ohne Erteilung einer Baugenehmigung) entstehen würde, der gesetzlich nicht zugelassen ist. Es ist daher lediglich notwendig, dass ein Bauherr die gesetzlichen Anforderungen bezüglich der DIN EN 1991-1-3 (2010-12), und bei der Notwendigkeit einer Baugenehmigung (Gebäude, die größer als 12 qm sind), einen Architekten beauftragt. Bei kleineren Bauten tragen die Hersteller die Verantwortung, dass die zulässige Dachlast der DIN EN 1991-1-3 (2010-12) entspricht.

Die passende Dacheindeckung für Gartenhäuser

Gartenhäuser werden zumeist aus Holz gebaut. Damit das Dach eines Gartenhauses über einen langen Zeitraum hinweg vor Nässe und anderen Witterungseinflüssen geschützt werden kann, sollte die passende Dacheindeckung gewählt werden. Eine lange Lebensdauer, ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, einfache Verlegbarkeit und eine ansprechende Optik stehen bei der Auswahl im Vordergrund. Die meisten Fertigbausätze werden mit einer Dacheindeckung aus Dachpappe ausgeliefert. Diese kann dann nach Belieben, unter Berücksichtigung der Dachkonstruktion, aufgewertet werden.

Dachpappe, günstig und leicht verlegbar

Gartenhausdach mit Ziegeln

Gartenhausdach

Aufgrund der einfachen Verwendbarkeit und des günstigen Verkaufspreises ist Dachpappe als Dacheindeckung für Gartenhäuser sehr beliebt. Da es sich um Pappe handelt, die mit Bitumen getränkte wurde, ist die Haltbarkeit von Dachpappe nicht mit anderen Dacheindeckungen vergleichbar. Wer sich für Dachpappe entscheidet, sollte das Dach in regelmäßigen Abständen auf Dichtigkeit prüfen. Dachpappe kann allerdings auch als unterste Schicht der Dacheindeckung verwendet werden, wenn Bitumenschindeln, Onduvila Dachschindeln, Tonschindeln, Holzschindeln, EPDM Dachfolien, KSK Dachbahnen (Metall) oder Naturschieferschindeln folgen.

Was gibt es bei der Wahl der Dacheindeckung zu beachten?

Nicht nur die Optik und die Kosten sollten bei der Auswahl der passenden Dacheindeckung beachtet werden, sondern auch die Zweckmäßigkeit. Eine eher leichte Holzdachkonstruktion kann nur ein bestimmtes Gewicht tragen. Tonschindeln können da schnell zu einem Gewichtsproblem führen, wenn die Dachunterkonstruktion eher leicht gebaut wurde. Leichte Dacheindeckungen, wie Bitumenschindeln oder Onduvila Dachschindeln sind das empfehlenswerter. Hinzu kommt auch die Dachneigung, die ebenfalls bei der Auswahl der Dacheindeckung eine Rolle spielt. Für Flachdächer sind EPDM Dachfolien aus Kunststoff ebenso gut geeignet, wie KSK Dachbahnen aus Metall. Da die Witterungen in verschiedenen Landesteilen unterschiedlich sind, sollten die Durchschnittsberechnungen bezüglich der saisonalen Niederschläge (Regen und Schneefall) bei der Auswahl einer passenden Dacheindeckung (und der Dachneigung), berücksichtigt werden.

Welche Vorschriften sind beim Bau von Baumhäusern, zu beachten?

Baumhäuser sind nicht nur der Traum der meisten Kinder, auch Erwachsene können sich dem Charme eines Baumhauses schlecht entziehen. Wer ein ausreichend großes Grundstück besitzt, auf dem alte Bäume stehen, gerät daher schnell in Versuchung, ein Baumhaus zu bauen. Doch so einfach ist das nicht. Je nach Größe und Bauart muss beim Bauamt der heimischen Gemeinde ein Bauantrag gestellt werden. In der Regel müssen alle Bauten (ob auf der Erde oder im Baum), ab einer Größe von 12 m2 Metern, bewilligt werden. Da der Bau eines Baumhauses nicht nur mit Kosten, sondern auch mit Mühe, Arbeitskraft und Vorfreude verbunden ist, sollte das Unterfangen nicht zur Enttäuschung werden. Eine rechtzeitige Anfrage bei der Kommune ist daher sinnvoll. Allgemeingültige Vorschriften gibt es für den Bau von Baumhäusern sind, da von Bundesland zu Bundesland andere Vorschriften gelten, die von den Gemeinden unterschiedlich ausgelegt werden können.

Worauf bei der Planung von einem Baumhaus geachtet werden sollte

BaumhausWie durch die Wortbildung schon erkennbar, ist ein Baumhaus mit einem Baum fest verbunden. Es ist nicht immer einfach, den passenden Baum für den geplanten Bau finden zu können. Eschen, Eichen, Linden, Buchen, Kastanien, Zedern, Tannen und Kiefern sind geeignet, wenn sie das passende Alter, eine ausreichende Größe und vor allem die notwendige Gesundheit aufweisen. Im Interesse der Baumbesitzer sollte nicht nur die Größe und Stabilität stehen, sondern auch die Frage, ob der ausgewählte Baum durch die Anbringung der Konstruktion nicht leidet oder in seinem Wuchs behindert wird. Oft erscheinen alte Bäume gesund und stabil, obwohl schon seit langer Zeit im Inneren die Fäulnis begonnen hat. Es sollte daher auch ohne zwingende Vorschriften mithilfe eines Fachmanns geprüft werden, wie gesund der ausgewählte Baum wirklich ist.

Tipps und Tricks beim Bau eines Baumhauses

Um ein Baumhaus stabil an einem Baum zu befestigen, muss nicht zwangsläufig genagelt oder geschraubt werden. Stahlmanschetten, Textilgurte oder Stahlseile können eine brauchbare Alternative sein, und die Sicherheit eines Baumhauses über einen langen Zeitraum gewährleisten. Sollte sich der Bau eines Baumhauses als zu kompliziert erweisen, kann ein Stelzenhaus als Ersatz dienen. Im Grunde handelt es sich bei einem Stelzenhaus um ein Baumhaus, das zusätzlich noch auf eigenen „Beinen“ (Stelzen) steht.

Ein Gartenpavillon kann mit einem Wohnzimmer oder einer Terrasse im Garten verglichen werden. Die Angebote sind vielfältig. Sie reichen von einem einfachen Pavillon, der aus einer Grundkonstruktion besteht, die eine Bodenplatte, Stützpfeiler und ein Dach beinhaltet. Der überdachte Freisitz wird ebenso als Gartenpavillon bezeichnet, wie eine Konstruktion, die auch Seitenfenster und Wände hat. Traditionell wird ein Gartenpavillon aus Holz gebaut, was sich über die Jahrhunderte sehr bewährt hat. Plötzliche Wetterumschwünge mit Regen, können ein stilvolles Essen im Garten nicht mehr stören, wenn ein Gartenpavillon vorhanden ist.

Welche baulichen Möglichkeiten gibt es?

Gartenpavillon IRIS - Typ P6

Gartenpavillon IRIS – Typ P6

Damit ein Gartenpavillon über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg sicher und trocken stehen kann, ist ein Fundament empfehlenswert. Das Fundament sollte vor dem Aufbau des Pavillons errichtet und verdichtet sein. Feuchtigkeit aus dem Erdreich kann dann nicht mehr aufsteigen, und das Holz des Pavillons schädigen. Bei der Auswahl sollte auf den Bedarf geachtet werden. Wird nur ein überdachter Freisitz gewünscht, der individuell bestuhlt werden kann, oder ist ein geschlossener Pavillon mit festen Bänken und Tischen sinnvoller? Ein Pavillon kann nicht nur rund (in unterschiedlichen Größen) gebaut werden, sondern auch rechteckig. Bei Modellen mit Fenstern und Wänden, sind 3 feststehende Holzwände und eine Glasfront, die auf Wunsch komplett geöffnet werden kann, besonders empfehlenswert. Polster und Decken für Tische und Bänke können dann, wie auch Gläser und Geschirr, im abschließbaren Pavillon aufbewahrt werden.

Eigenkonstruktion oder Fertigmodell?

Wer einen Gartenpavillon nicht als Eigenkonstruktion selber bauen kann, dem bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten. Im Handel werden sowohl Modelle angeboten, die vom Hersteller komplett am gewünschten Standort aufgebaut werden, aber auch Bausätze, die jeder Gartenbesitzer selber aufbauen kann. Ob die Aufstellung von einem Gartenpavillon genehmigungspflichtig ist, muss bei der jeweiligen Gemeinde angefragt werden. Je nach Größe und ausgewähltem Standort, kann die Bewilligung einer Baugenehmigung notwendig werden. Holz wird für den Bau von einem Gartenpavillon aus unterschiedlichen Gründen bevorzugt. Es bietet ein angenehmes Raumklima, Schutz vor Witterung, bietet ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis, ist einfach zu verarbeiten, und kann individuell angestrichen werden.

Ein Gartenbrunnen lässt sich in verschiedenen Varianten erbauen. Sie haben nicht nur eine schöne Optik, sondern harmonisieren die Atmosphäre durch sprudelnde oder plätschernde Geräusche.

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

gartenbrunnenEin Gartenbrunnen kann dezent in einen Teich verbaut werden oder als auffälliges Bauwerk den eigenen Garten schmücken. Hierfür lassen sich Lichteffekte und verschiedene Geräusche individuell erstellen. Der Bau des Gartenbrunnens ist sowohl an einer Fassade als auch in einem Teich oder in einem Steinbeet realisierbar.
Für den Brunnen gibt es keine bestimmte Norm. Er kann mit unterschiedlichen Materialien gebaut werden, solange diese den Wasserkreislauf ermöglichen und das Wasser wieder auffangen.

Wasserspiele im Garten

Unterschiedliche Brunnen und passende Wasserspiele kann man als Fertigbau in verschiedenen Varianten im Fachhandel kaufen oder selbst bauen. Zusätzlich können Dekorationselemente und Zubehör individuell angebracht werden sofern diese den Gesamtkreislauf nicht erschweren. Dadurch kann der Brunnen kreativ gestaltet und im Garten eingesetzt werden. Durch Wasserspiele kann der Brunnen Harmonie und Entspannung in den Garten bringen. Plätschernde oder sprudelnde Geräusche können durch einen kleinen Wasserfall oder einer Fontaine erzeugen.

Der Wasserkreislauf eines Brunnens

Je nach Brunnenform müssen ein oder mehrere Löcher im Boden oder an der Fassade gebohrt werden. Durch diese fließt das Wasser. Die Wassermenge und der Druck lassen sich durch verschiedene Pumpen nach Belieben erzeugen. Das Wasser kann anschließend in einem Becken aufgefangen werden oder unterhalb des Bodens absickern. Wichtig ist, dass die Pumpe stets ausreichend Wasser zur Verfügung hat. Die Pumpe befindet sich unterhalb des Wasserspiegels im Auffangbecken und treibt den gesamten Kreislauf an. Diese kann solarbetrieben oder mittels Zeitschaltuhr oder Fernschalter bedient werden.

Feng Shui bedeutet Wind und Wasser und ist bereits seit mehreren Jahrtausenden eine traditionelle chinesische Gestaltungsform Ein Feng Shui Garten dient nach der Fertigstellung als harmonischer Ort, der Wohlstand und Frieden ausdrückt. Um einen solchen Garten anzulegen, müssen mehrere Faktoren berücksichtigt und umgesetzt werden.

Wichtige Elemente richtig einsetzen

Feng Shui GartenIn einem Feng Shui Garten spielen natürliche Elemente, die in einer bestimmten Form, Farbe und mit unterschiedlichem Material kombiniert werden, eine wesentliche Rolle. Wind und Wasser werden im Einklang gebracht und durch verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten harmonisch eingesetzt.

Wasser, Feuer, Erde, Metall und Holz haben eine wichtige Bedeutung im Feng Shui. Diese Elemente werden in vorgegebenen Himmelsrichtungen eingesetzt. Beispielsweise fördern Wellenformen und blaue Blüten die Energie. Diese gehören zum Element Wasser und werden nördlich des Gartens eingesetzt.

Wasser ist von großer Bedeutung, denn dieses symbolisiert den finanziellen Wohlstand. Dieses kann man durch einen Brunnen oder mithilfe eines Teiches erreichen. Ein Koiteich wird gerne in den Feng Shui Garten einbezogen. Das hat den Grund, dass die Fische mit ihren glanzvollen Farben einen wertvollen Eindruck vermitteln.
Feuer kann durch direktes oder indirektes Licht im südlichen Teil des Gartens symbolisiert werden. Das Element Holz kann mit Bambus oder Koniferen im östlichen Teil des Gartens eingebracht werden. Die Erde wird im Nordosten und Metall im westlichen Bereich eingesetzt.

Jede Pflanze hat eine Bedeutung

Zunächst ist es wichtig den Feng Shui Garten mit unterschiedlichen Pflanzen in verschiedenen Größen zu gestalten. Verschiedene Bepflanzungen balancieren das Gleichgewicht aus und erzeugen eine friedliche Atmosphäre.

Mit verschiedenen Blumenarten drücken Sie Eigenschaften, wie Liebe, Schönheit, Glück, Reinheit oder Frieden aus. Die Langlebigkeit wird durch Bambus und Bonsai verdeutlicht. Planzen, die nach unten wachsen oder spitze Blätter haben gehören aufgrund negativer Eigenschaften nicht in den Garten.

Eine bepflanzte Außenfassade hat einen positiven Einfluss auf die Umwelt. Mit einer fachgerechten Begrünung schädigt sie die Fassade des Gebäudes nicht und gibt der Natur einen Teil zurück.

Vorteile einer begrünten Fassade

Besonders in Ballungsräumen ist die Luft größerer Verschmutzung ausgesetzt. Durch eine begrünte Hausfassade wird sauberer Sauerstoff erzeugt und die verschmutzte Luft zusätzlich gefiltert. Zusätzlich schützen Pflanzenfassaden vor Lärm und wirken sich vorteilhaft auf die Temperatur aus. Kleinere Tiere, Vögel und Insekten finden bereits nach kurzer Zeit einen neuen Lebensraum zwischen den Pflanzen. In der heutigen Zeit rückt die Ökologie bereits beim Bau neuer Häuser in den Vordergrund. Eine begrünte Fassade lässt sich an jedem Gebäude umsetzen und verschönert zugleich die Optik.

Die Art der Bepflanzung bestimmen

begrünte FassadeWichtige Faktoren für die Bepflanzung sind die Wandoberfläche und die Fassadenart. Die Vorbereitung für die Bepflanzung hängt davon ab, ob diese an einer Doppelfassade oder an einer einfachen Außenwand angebracht wird.
Ebenso spielt der Untergrund eine Rolle. Gläserne Fassaden, Öffnungen, Pfosten, Elementfassaden und weitere Fassadenarten unterscheiden sich voneinander und bieten unterschiedliche Möglichkeiten an.

Die richtige Bepflanzung

Früher galten Rankerpflanzen als ideale Fassadenbepflanzung. Diese beschädigten jedoch die Fassade oder das angrenzende Dach und wurden daher wieder entfernt. Mittlerweile ist die Technik und das Wissen soweit fortgeschritten, dass eine bepflanzte Fassade leicht umzusetzen ist und einen langfristigen Vorteil bietet.

Die Bepflanzung sollte zu den Witterungsbedingungen und dem Klima passen. Dadurch können die Pflanzen problemlos gedeihen und wichtige Nährstoffe sowie Sauerstoff erzeugen. Der Gestaltung sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Ob Blumen, Gräser oder rankende Pflanzen, die Fassade kann individuell gestaltet werden.

Pflege und Sicherheit

Vertikale Gärten oder einfache Ranksysteme können mithilfe von Seilkonstruktionen, Gerüsten oder befestigten Kübeln realisiert werden. Hausbesitzer können ihre Wünsche individuell umsetzen. Hierbei ist jedoch die fachgerechte Anbringung der Hilfsmittel und Halterungen notwendig. Zusätzlich muss die Lage berücksichtigt werden. Die Pflanzen müssen für die Pflege erreichbar sind und idealen Witterungsbedingungen ausgesetzt sein. Pflanzen, die an die Wetterseite angebracht werden, müssen sicher befestigt werden. Fenster und Türen müssen begehbar bleiben und sich den Brandschutzrichtlinien anpassen.

Eine Dachbegrünung ist nachhaltig und wirkt sich positiv auf die Umwelt aus. Sie schützt das Dach und beeinflusst die Temperatur der innenliegenden Räumlichkeiten. Im Winter hat die Dachbegrünung einen wärmenden Effekt. Im Sommer kühlt diese die Räumlichkeiten. Bei Sturm oder Hagel schützt die Bepflanzung vor möglichen Schäden und verlängert somit die Lebensdauer des Daches.

Voraussetzungen für eine Dachbegruenung

Die Pflege der begrünten Fläche ist bei einer Neigung bis zu 30 Grad möglich. Dächer, die eine Neigung bis zu 90 Grad aufweisen, können ebenfalls begrünt werden. Hierfür ist jedoch eine spezielle Fachfirma notwendig. Diese muss die Konstruktion prüfen und hohe Sicherheitsvorkehrungen beachten.

Es ist wichtig, dass auch eine leichte Bepflanzung für das Dach geeignet ist. Beim Anlegen der Begrünung ist die Gesamtlast durch zusätzliches Wasser und Wachstum der Pflanzen zu berücksichtigen.

Der Wurzelschutz ist ebenfalls eine Voraussetzung für die Dachbegrünung. Die Abdichtung muss auf dem gesamten Dach und zusätzlich auf unbegrünten Flächen sowie am Randbereich verlegt werden. Dadurch wird eine ungewünschte oder schädliche Verbreitung der Wurzeln verhindert.

Sicherheitsvorkehrungen auf dem Dach

Auf einem Dach wirkt sich der Wind anders aus als auf dem Boden. Manche Bepflanzungen müssen zusätzlich befestigt werden um auch bei Sturmböen keine Gefährdung darzustellen. Die Brandschutzvorschriften sind hier ebenso zu beachten. Die Dachbegrünung darf nicht direkt bis an Türen, Fenster oder sonstige Dachöffnungen reichen. An diesen Stellen sollten Platten verlegt werden. Ein Streifen mit Kies oder Steinen ist eine Alternative um eine schöne Optik beizubehalten. Das Wasser muss abfließen können. Je nach Größe und Form der Dachbegrünung sind bestimmte Normen zu beachten. Der Wasserablauf muss stets zugänglich sein

Eine Absturzsicherung ist auch bei horizontalen Dächern eine Voraussetzung und dient zum eigenen Schutz vor Wind oder unvorhersehbaren Ereignissen. Eine Anseilvorrichtung oder ein Geländer sind ideale Sicherheitsmittel.

Die optimale Lage und Pflege

Die Lage der Begrünung ist zu prüfen. Hierbei spielt die Himmelsrichtung eine Rolle. Auf einem Schrägdach sollten die Pflanzen zur Himmelsrichtung passen. Jede Pflanze benötigt unterschiedliche Bedingungen. Hierzu zählen die Bewässerung, Sonneneinstrahlung und Wind.

Die Pflege der Begrünung muss durch eine Person umsetzbar sein. Während technische Hilfsmittel für die Bewässerung eingesetzt werden können, muss die Begrünung dennoch regelmäßig kontrolliert werden. Risse oder Löcher im Dach, ein verstopfter Wasserablauf oder Wurzelschäden können das gesamte Haus schädigen.

Natursteinplatten für die Terrasse

Es gibt viele Einsatzgebiete für Natursteinplatten, von der Arbeitsplatte, Treppenaufgänge oder auch Fensterbänke. Allerdings für den Außenbereich wie die Terrasse sollten Natursteinplatten aus Granit verwendet werden. Der Vorzug von Granitplatten liegt darin, das diese auch Frost vertragen. Zusätzlich sind diese noch rutschfest, was natürlich nach einem Regenschauer wichtig sein kann. Zudem gibt es diese Natursteinplatten in verschiedenen Farben, die von der Natur hervorgebracht wurden. Allerdings sollte beim Verlegen auf einiges geachtet werden, damit die Natursteinplatten keine Risse bekommen. Hierzu gehören dann natürlich die Konstruktion und der Untergrund, denn hier entscheidet sich, wie dick die Natursteinplatten sein dürfen. Ebenfalls sollte auf ein Gefälle von 2 % geachtet werden, damit Wasser immer ablaufen kann. Dies gilt natürlich nicht nur für Natursteinplatten aus Granit, sondern für alle anderen Arten auch

Natürliche Maserung verleiht Individualität

natursteinplattenWer seine Terrasse oder auch den Boden mit Natursteinplatten auslegen möchte, der liebt auch das individuelle Aussehen. Denn durch die Maserung ergibt sich immer ein anderes Bild, da alle Natursteinplatten ein wenig anders aussehen. Dies kann von der Schattierung der Farbe genauso sein, wie die Maserung immer etwas anders aussieht. Somit ist jede Natursteinplatte ein wenig anders und ergibt doch ein einheitliches Bild. Dies gilt nicht nur für Granit, sondern auch für Marmor oder andere Natursteinplatten. So eignen sich auch Quarzitplatten bestens für den Außenbereich, denn auch diese sind sehr widerstandsfähig. Schieferplatten wurden und werden immer noch gerne an Häuserwänden eingesetzt. Denn diese isolieren die Außenwände hervorragend und sehen dazu noch gut aus. Dabei ist auch die Langlebigkeit der Natursteinplatten ein weiterer Vorteil, denn diese halten sehr lange. Daher ist dies eine Anschaffung für sehr lange Zeit, womit dann auch die Auswahl ganz genau getroffen werden sollte. Natursteinplatten gibt es in verschiedenen Größen und Stärken, was gerade für Terrassen wichtig ist. Natursteinplatten halten sehr viel aus.

Bangkirai hartes Tropenholz

BangkiraiDie Farbe des Holzes ist hellbraun bis mittelbraun, wobei auch hier wieder die hohe Resistenz gegen Pilze hervorzuheben ist. Die Herkunftsländer sind Indonesien und Malaysia. Auch hier sollte auf die FSC Zertifizierung geachtet werden, denn mit dieser wird die Nachhaltigkeit ausgewiesen. Ein weiterer wichtiger Hinweis ist die Dauerhaftigkeitsklasse, womit Hölzer klassifiziert werden. Bangkirai hat hier die DKL2, was dann dauerhaft bedeutet. Hier gibt es nur noch DKL1, was dann die höchste Dauerhaftigkeit wäre. Ein weiterer Vorteil ist, das Bangkirai fast Astfrei oder auch astrein ist. Zudem verträgt es die Sonne sehr gut, ohne das sich das Holz verzieht. Allerdings kann Bangkirai nach einiger Zeit vergrauen, was durch ein Pflegeöl verhindert werden kann. Durch die eingelagerten Säuren, ist der Bangkirai auch so pflegeleicht und kann daher naturbelassen bleiben. Ein weiterer Begriff für Bangkirai ist Yellow Ballau, unter dem dieses Holz im Handel angeboten wird. Ein wichtiger Grund, um eine Terrasse mit Bangkirai auszulegen ist, das diese Holzart bis zu 25 Jahre halten kann. Dabei eignet sich Bangkirai nicht nur für Terrassen, sondern auch für andere Bereiche im freien. In Indien zum Beispiel wird das Holz auch für den Schienenbau als Schwellen eingesetzt.

Langlebigkeit ohne Imprägnierung

Auch das ist ein weiterer Vorteil von Bangkirai, denn diese kommt ohne jegliche Imprägnierung aus. Zudem kann es Wasser und Sonne sehr gut aushalten, ohne das sich gleich Pilze bilden. Allerdings gibt es auch Händler die falsches Bangkirai anbieten, was sich dann aber schon am Preis zeigen dürfte. Allerdings können leichte Risse auftreten, die durch die Witterung kommen können. Diese Risse sind aber für die Stabilität nicht gefährlich, denn diese verändern die Statik nicht. Am Anfang kann es zu sogenannten Ausbluten, ein Austreten von Inhaltsstoffen kommen. Daher sollten Materialien, die für den Terrassenbau oder Balkonbau verwendet wurden, einfach gut durch Folie geschützt werden.

In erster Linie ist Terrassenholz ein Naturprodukt, daher ist jede Terrassendiele ein absolutes Unikat. Dies ist schon der wesentlichste Unterschied zwischen industriell gefertigten Terrassendielen. Doch dank internationaler DIN-Normen und Qualitätsstandards können die verschiedenen Anbieter und Produkte verglichen werden. Dies ist deshalb so wichtig, damit dann auch das beste Terrassenholz gefunden wird. holzterrasseWichtig ist natürlich auch die Qualität, denn das Terrassenholz ist doch so einigen Belastungen ausgesetzt. Hier sollte dann auf FAS oder Premium geachtet werden. Die Bezeichnung FAS steht für den internationalen Standard für die beste Sortierung. Der Begriff Premium hat sich ebenfalls im Holzhandel etabliert und bezeichnet ebenfalls die beste Sortierung. Dies ist deshalb so wichtig, da es sich hier um eine Holzqualität mit einem geringen Anteil an qualitätsmindernder Merkmale handelt. Das können zum Risse oder Astlöcher sein, die bei einer besten Sortierung, nur in geringem Maß vorkommen dürfen. Daher sollte immer genau auf die Angaben des Händlers geachtet werden, damit es hier nicht zu Unstimmigkeiten kommt.

Lange Haltbarkeit im Außenbereich

In der Regel haben Tropenhölzer eine längere Haltbarkeit, denn dieses hat eine bessere Resistenz gegen Pilze, die das Holz zerstören können. Allerdings ist aber auch die Lage der Terrasse von Entscheidung, damit das Holz dann auch lange halten kann. Liegt die Terrasse im Schatten und ist feucht, dann können sich im Holz Pilze bilden. Bei gut belüfteten und trockenen Terrassen ist dies nicht der Fall. Genauso wichtig ist auch, wie das Terrassenholz getrocknet wurde. Hier wird zwischen der Lufttrocknung und der technischen Trocknung unterschieden. Bei der technischen Trocknung auch KD kiln dried bezeichnet, bleibt das Holz länger in Form, also verzieht sich nicht. Dies ist bei der Lufttrocknung häufig nicht der Fall. Natürlich sollte auch auf die Herkunft geachtet werden, also wie das Holz angebaut wurde. Wer dies beachtet wird dann lange Freude an seiner Terrasse haben.

Bei der Gartengestaltung steht die Auswahl der Pflanzen meistens im Mittelpunkt. Dabei gibt es jedoch viele Pflanzen, die zwar während der Wachstums- und Blühsaison eine echte Bereicherung darstellen, jedoch den Winter ohne besondere Maßnahmen nicht überleben würden. Nicht immer ist die Motivation bei der Gartenpflege so groß, um jeden Herbst Knollen, Wurzelstöcke und Zwiebeln auszugraben, Pflanzen in Isoliermaterialen zu wickeln, mit einer dicken Laubschicht abzudecken oder ganze Pflanzen mit schweren Kübeln nach drinnen zu räumen. Diesen Arbeitsaufwand kann man vermeiden, indem man mehrjährige Pflanzen anpflanzt, die völlig ungeschützt und ohne besondere Vorkehrungen den Winter im Garten überstehen.

Frostfest oder Winterfest?

gartenpflanzen-winterFrostfestigkeit und Winterfestigkeit klingen zwar ähnlich, bezeichnen jedoch völlig andere Dinge. Jede Pflanze, die winterfest ist, ist frostfest, jedoch ist nicht unbedingt umgekehrt. Ein Beispiel dafür sind manche Kakteen. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet sind sie starken Frösten ausgesetzt. Der Unterschied zu unseren Wintern ist jedoch die Niederschlagsmenge. Diese Kakteen überstehen Frost nur, weil sie schon Wochen vorher kein Wasser erhalten und stark eintrocknen. Wenn das Wasser nun in den Zellen gefriert, hat es genug Platz um sich auszudehnen ohne die Zelle zu sprengen und die Pflanze zu töten, was in Deutschland durch die vielen Niederschläge der Fall wäre.

Welche Pflanzen sind winterfest?

Da eine Aufzählung winterfester Pflanzen unmöglich wäre, sollte darauf geachtet werden, ob der natürliche Standort einer Pflanze winterfestigkeit ermöglicht. Dabei stellen sich Fragen wie: Woher stammt die Pflanze? Herrschen dort Minusgrade? Ist es in der kalte Jahreszeit trocken oder feucht? Winterfeste Gartenpflanzen müssen, sofern sie nicht einheimisch sind, aus Regionen mit ausreichend starken Frösten kommen. Oftmals ist dies nicht der Fall und die Pflanze verträgt nur wenige °C unter Null und kann in Deutschland erfrieren. Darüber hinaus ist die Niederschlagsmenge entscheidend. Kommt eine Pflanze aus wintertrockenen Wüsten, ist sie nicht winterfest. Bei feuchten Wintern jedoch durchaus.

Was ist ein Schwimmteich?

Ein Schwimmteich ist, wie der Name aussagt, ein Teich zum Schwimmen. Ziel der Gestaltung ist ein möglichst naturnah wirkendes Gewässer zu gestalten, welches jedoch der Wasserqualität eines Swimmingpools gleicht. Dazu ist vor allem ein großer technischer Aufwand notwendig um das Wasser und den Boden möglichst sauber zu halten und mit sehr guter Filterung die Belastung des Wassers mit biologischen Abfallstoffen wie Nitrit und Nitrat auf ein absolutes Minimum zu senken. Gleichzeitig verbieten sich prinzipiell einige Möglichkeiten, die von einem gewöhnlichen Zierteich geboten werden. In diesem Zusammenhang ist vor allem der fehlende Fischbesatz zu nennen.

Welche Technik ist notwendig?

gartenteichDa ein Schwimmteich möglichst sauberes Wasser beinhalten soll, ist erstklassige Filtertechnik unverzichtbar. Neben leistungsstarken gewöhnlichen Filtern, wie sie in jedem Teich Verwendung finden, ist weitere Technik wichtig. Damit das Wasser klar bleibt, ist ein UV-C Filter bzw. Klärer unverzichtbar. Dieser tötet alle frei im Wasser schwimmenden Lebewesen und dient in erster Linie zum abtöten von Algen, die grünes Wasser verursachen. Darüber hinaus ist ein Oberflächenfilter notwendig, der auf dem Wasser schwimmenden Schmutz entfernt sowie eine Sedimentfalle, die in den Teich sinkende Erde, Mulm und sonstige Verschmutzungen auffängt, damit sie nicht den gesamten Teichboden bedecken.

Wie wird ein Schwimmteich gestaltet?

Ein Schwimmteich sollte in seinen Randbereichen möglichst natürlich gestaltet sein. Im hinteren Bereich muss eine ausgedehnte, stark bepflanzte Flachwasserzone mit wenigen Zentimetern Wasserstand vorhanden sein. Diese fungiert als biologischer Filter und die Filtertechnik unterstützt. Im vorderen Bereich muss ein Einstieg angebracht werden. Dies ist das einzige Element, welches von der natürlichen Erscheinung abweicht. Da möglichst sauberes Wasser oberstes Ziel ist, ist ein Fischbesatz nicht empfehlenswert um unnötigen Eintrag von Verschmutzungen zu vermeiden. Eine Ausnahme ist, wenn der Teich unterteilt wird und Fische vom Schwimmbereich abgetrennt leben können. Dann müssen technische und biologische Filterung jedoch um ein Vielfaches größer ausfallen.

Was ist ein Steingarten?

Bei einem Steingarten handelt es sich um eine Gestaltungsform von Gärten oder einzelnen Bereichen im Garten. Ein Steingarten ist gebirgigen Lebensräumen nachempfunden und beinhaltet entsprechende Gestaltungselemente. Im Gebirge wachsen Pflanzen oftmals in sehr kleinen und flachgründigen Ansammlungen von Erde, die sich in Vertiefungen von massivem Fels angesammelt haben, manchmal sogar in sehr kleinen Rissen oder auf Schotterfeldern. Deshalb ist Gestein in Form größerer Felsbrochen oder Schotter ein wichtiges Gestaltungselement. Gleichzeitig stellt es eine Drainage dar, welche für die erfolgreiche Pflege der zumeist stark an Trockenheit angepassten Pflanzen notwendig ist. Desweiteren werden besonders Gebirgspflanzen als Bewuchs gewählt.

Steine als Dekoration und Lebensraum

steingartenDer Steingarten basiert auf der Gestaltung mit vielen, oft großen Steinbrocken. Werden die richtigen Steine ausgewählt und farblich passend zu einer Gesamtkomposition zusammengefügt, erzeugt dies ein sehr ansprechendes Bild. Tatsächlich sind jedoch viele der typischen Steingartenpflanzen auf die Wachstumsbedingungen angewiesen, die durch das Gestein geboten werden. Im natürlichen Lebensraum wachsen viele der Pflanzen in einer handbreit Erde. Da gleichzeitig eine intensive Sonneneinstrahlung typisch ist, trocknet die Erde schnell vollständig aus. Frei in den Garten ausgepflanzt würden diese Pflanzen wegen zu viel Wasser und Nährstoffen eingehen. Zusätzlich speichern die Steine Wärme der Sonne und verändern die Wachstumsbedingungen zusätzlich.

Welche Pflanzen sind geeignet?

Besonders bekannte Steingartenpflanzen sind verschiedene Gattungen der Dickblattgewächse. Dazu zählen vor allem Sempervivum (Hauswurzen) und Sedum (Fetthennen, Mauerpfeffer), welche in hunderten Sorten erhältlich sind. Auch Saxifraga (Steinbrech) ist sehr gut geeignet. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl typischer Alpenblumen und Gebirgsblumen wie Enzian, Gelber und Blauer Eisenhut, Edelweiß, Silberdistel, bestimmte Primeln, Tulpen und zahlreiche einzelne Arten anderer Gattungen. Darüber hinaus können viele Kräuter in einem Steingarten gut gepflegt werden. Vor allem Thymian ist durchaus eine typische Gebirgspflanze, aber auch Rosmarin, Salbei und Lavendel sind geeignet. Darüber hinaus sind manche Ziergräser und kleinwüchsige Koniferen empfehlenswert.

Was sind die Besonderheiten?

Mit einem Streifenfundament lässt sich auf einfache und effektive Weise ein stabiler, waagrechter Untergrund erstellen. Wie der Name schon sagt, wird dabei ein streifenförmiges Fundament gegossen. Dieses wird genau dort angelegt, wo sich später einmal die tragenden Wände befinden. Der Vorteil besteht darin, dass für den Rest der Fläche eine dünne Bodenplatte ausreicht. Diese kann in der Regel auch ohne Bewehrung ausgeführt werden. Bewehrung bedeutet, dass der Beton mit Stahl oder Metallplatten verstärkt wird, um für mehr Stabilität zu sorgen.

Wie wird ein Streifenfundament angelegt?

Um etwaige Schäden durch Frost zu vermeiden, sollte sich das Streifenfundament etwa 80 cm tief in der Erde befinden. Da sich das Fundament unter den tragenden Wänden befinden wird, muss man Abwägen ob eine Bewehrung sinnvoll oder notwendig ist. Bei einem Gartenhaus das relativ leicht ist, kann dies bedenkenlos ohne Bewehrung ausgeführt werden. Mit Hilfe des Fundamentplans kann man die exakt benötigte Fläche bestimmen. Am besten wird diese zunächst abgemessen und anschließend die Flucht mit einer Mauerschnur festgelegt. Je nach Bodenbegebenheit wird hierzu ein guter Spaten und für steinige Passagen möglicherweise eine Spitzhacke benötigt. Es bietet sich an, zunächst die gesamte Fläche etwa 20 cm tief auszuheben. Da für das Fundament circa 80 cm Tiefe benötigt wird, muss unter den Außenwänden noch einmal 60 cm tiefer und etwa 30 cm breit gegraben werden. Sollte der Boden sandig oder bröckelig sein, bietet es sich an eine Schalung anzubringen.

Dort wo sich später die Betonbodenplatte befindet, wird eine 10 cm starke Kiesschicht aufgeschüttet und auf diese eine PE-Platte gelegt. Danach wird der Beton aufgebracht. Dieser sollte immer etwa 2-3 Wochen aushärten bevor voll belastet werden darf.

Was sind die Besonderheiten?

Die Erstellung eines Plattenfundaments geht sehr schnell und einfach. Es werden dabei Betonplatten auf einer Schotter- und Kiesschicht aufgebracht. Diese Methode ist aber nur bei sehr kleinen und leichten Gartenhäuschen empfehlenswert, da die dünnen Platten einem hohen Gewicht womöglich nicht standhalten würden. Zudem kann es bei Frost passieren, dass sich gefrierendes Wasser in der Erde ausdehnt und die verlegten Platten so aus ihrer ursprünglichen Position geraten. Der große Vorteil des Plattenfundaments ist, dass es vollflächig verlegt wird. Dadurch ist eine gleichmäßige Verteilung der Last gewährleistet.

Wie wird ein Plattenfundament angelegt?

fundamentIm Gegensatz zu einem Fundament aus Beton, das erst noch austrocknen muss, kann bei einem Plattenfundament sofort nach Fertigstellung des Fundaments mit dem Aufbau, z.B. des Gartenhauses begonnen werden. Die Unterkonstruktion besteht lediglich aus Schotter und Kies, auf welcher anschließend die Bodenplatten verlegt werden. Zunächst einmal wird der gesamte Bereich ausgehoben. Die Maße lassen sich aus dem Fundamentplan bestimmen. Mit Hilfe einer Mauerschnur kann sicher gegangen werden, dass man die Flucht einhält und beim Ausheben nicht abdriftet. Mit einem guten Spaten und möglicherweise einer Spitzhacke für steinige Bereiche geht das Ausheben schnell von der Hand. Es wird lediglich eine Tiefe von 30 cm benötigt. Daraufhin wird eine 20 cm dicke Schotterschicht aufgeschüttet. Empfehlenswert ist die Verdichtung des Ganzen mit einer Rüttelplatte. Ist dies geschehen wird eine 5 cm starke Kiesschicht aufgetragen. Diese ist dazu da, dass Regenwasser ablaufen kann und ermöglicht zudem einen Höhenausgleich beim Verlegen der Platten. Ist die Kiesschicht waagrecht abgezogen, kann mit dem Verlegen der Platten begonnen werden. Zwischen den einzelnen Platten sollte eine kleine Fuge freigelassen werden, in welche am Ende Quarzsand gefüllt und mit einem Besen verteilt wird.

Was sind die Besonderheiten?

Wie man am Namen schon erkennen kann, werden hierbei mehrere Einzelfundamente angelegt. Das bietet sich beispielsweise an, wenn man einen Zaun oder ein Carport, welches auf einzelnen Pfosten gründet, aufstellen möchte. Wenn ein leichtes Gartenhäuschen oder eine Holzterrasse möglichst einfach und kostengünstig im Boden verankert werden soll, ist das Punktfundament ebenfalls eine gute Wahl. Da nicht ein großflächiges Fundament angelegt wird, verteilt sich die Last auf wenige kleinere Punkte. Dies gilt es im Vorfeld zu beachten, denn Punktfundamente sind dadurch sehr setzungsempflindlich. Bei einem sandigen oder weniger festen Boden ist von dieser Methode abzuraten. Des Weiteren sollte der Boden bei allen Einzelfundamenten in etwa gleich sein, um eine Ungleichverteilung der Last zu vermeiden.

Wie wird ein Punktfundament angelegt?

fundament-gartenhausEs gibt ein paar einfache und die klassische Möglichkeit, welche zugleich die sicherste ist. Die schnellste Variante wird mit sogenannten Einschlaghülsen angefertigt. Diese bestehen aus Metall und werden lediglich mit einem Vorschlaghammer in den Boden geschlagen. Im Anschluss werden die Holzpfosten des Gartenhauses oder Carports mit den Hülsen verschraubt. Für eine leichte Terrassenkonstruktion können schlichtweg auch Gehwegplatten auf einem Kiesbett verlegt werden. Diese dienen als Unterkonstruktion für die aufliegenden Terrassenbalken.

Die sicherste Variante ist jedoch ein Punktfundament aus Beton. Die Größe eines einzelnen Fundaments beträgt hierbei mindestens 30×30 cm, besser noch 50×50 cm. Zudem muss bedacht werden, dass bis in eine frostsichere Erdschicht gegraben werden sollte. Diese befindet sich bei circa 80 cm Tiefe. Wird beispielsweise eine Terrasse angelegt, ist es ratsam die Punktfundamente in gleichmäßigen Abständen zueinander anzulegen. Dadurch wird gewährleistet, dass sich die Last gleichmäßig verteilt. Dies ist insbesondere dadurch essentiell, dass sich das Gewicht über einige wenige Punkte, also sehr konzentriert, in den Boden ableitet.

Im eigentlichen Sinn wird Holz auch nach seiner Rohdichte bemessen, was wiederum bedeutet, wie viel Wasser enthält das Holz noch. Frisch gefälltes Holz hat hierbei die höchste Dichte. Dabei ist dann auch noch wichtig, ob das Holz schon etwas getrocknet wurde, womit dieses dann auch Feuchtigkeit verliert. Wird das Holz für den Wohnraum benötigt, dann wird dieses auf Holzgebrauchsfeuchte getrocknet. So gibt es auch darrgetrocknetes Holz, wobei es sich hier um künstlich getrocknetes Holz handelt. Hierbei wird das Holz bei 103 Grad in einem Trockenofen auf 0 % Feuchtigkeit getrocknet. Also somit hat dieses Holz dann die geringste Dichte. Dies kann für die Beladung eines LKW`s von großer Bedeutung sein, denn so wird das Holz auch gleichzeitig leichter, was das Gewicht betrifft.

harte und dichte HolzartenNatürlich hat das Holz dann noch seine natürliche Dichte, die bei jeder Holzart dann immer noch unterschiedlich ausfällt. Dabei ist die Eiche mit Rinde noch am schwersten, selbst wenn diese dann schon an der Luft getrocknet wurde. Die Rohdichte bezeichnet auch die Zellwandsubstanz zu den Hohlräumen im Baum, die dann noch berechnet werden muss. Allerdings bezeichnet die Rohdichte auch ob das Holz noch viel Feuchtigkeit oder doch schon weniger hat. Dies ist gerade auch für den Innenausbau wichtig, wobei hier immer Holz angeboten wird, das schon gebrauchsfeucht ist. Hierzu kann dann auch darrgetrocknetes Holz verwendet werden.

So kann aber auch die Rohdichte bei der selben Holzart variieren, was auch etwas mit den Umweltbedingungen zu tun hat. Hier ist auch entscheidend, ob es viel geregnet hat oder ob es sonstige schlechte Bedingungen beim Wachstum gegeben hat. All dies ist bei der Rohdichte zu beachten, was dann auch zu unterschiedlichen Gewichten führen kann. Dichte Holzarten hängen dann auch mit der Feuchtigkeit zusammen, wobei es natürlich hier auch einige Unterschiede gibt. Holz und seine Rohdichte einfach berechnen und erkennen.

Dies ist ein schwieriges Wort, das sich gleich aus drei griechischen Wörtern zusammensetzt. Dendro steht für Baum, Chronos ist gleich zu setzen, mit der Zeit und Logos ist einfach Lehre. Somit wird dann das Wort Dendrochronologie gleich leichter übersetzt, wobei es sich hier noch um eine junge Wissenschaft handelt. Durch diese Wissenschaft kann das genaue Alter eines Baumes oder besser gesagt wann dieser gefällt wurde, errechnet werden. So ist es der Wissenschaft zu verdanken, genau zu Wissen wann ein Baum gefällt wurde, wobei es schon erstaunliche Ergebnisse gab.

DendrochronologieGerade wenn es sich um Holz handelt, das schon lange verbaut wurde. Begründet hat diese Wissenschaft der Amerikaner Andrew Ellicott Douglass, wobei dieser Astronom war. Schon Leonardo da Vinci vermutete das die Jahresringe die klimatischen Bedingungen wieder geben, was allerdings von diesem nicht wissenschaftlich bewiesen wurde. Doch Douglass suchte nach einem Nachweis der klimatischen Bedingungen und der Sonneneinwirkung.

Dabei sind viele weitere Faktoren wichtig, dazu gehören auch ob der Baum durch Insekten oder Schädlingen befallen wurde, genauso ob es auch ausreichend geregnet hatte. All dies zeigt sich dann in den Jahresringen wieder, wobei diese Wissenschaft gerne in der Archäologie eingesetzt wird. So können dann klimatische Ereignisse genau berechnet werden, alleine durch die Jahresringe und deren Dicke. Denn wenn der Baum ein schlechtes Jahr erlebt hat, dann zeigt sich das genau in dem einen Jahresring. Somit lassen sich bestimmte Ereignisse besser bestimmen, alleine durch die Jahresringe der Bäume. Eine Wissenschaft, die uns auch mehr über Bäume zeigt, denn diese erzählen uns, was in der Vergangenheit alles geschehen ist. Natürlich kann so auch das Jahr berechnet werden, an dem ein Baum gefällt wurde. Für die Altersbestimmung ist dies ebenfalls sehr bedeutend. So kann das Alter des Baumes genauso berechnet werden, wie auch die Umweltbedingungen, in denen der Baum dann seine jeweiligen Jahresringe gebildet hat.

In der Regel ist Holz leicht entflammbar, doch das gilt natürlich nur für Feuerholz. Wenn es um Brandschutz geht, dann muss Holz behandelt werden. Dies kann durch einen Brandschutzlack, Brandschutzfarbe oder eine spezielle Beschichtung geschehen. Somit gilt dann nicht mehr die Bezeichnung leicht entflammbar, sondern hier wird das Holz schwer entflammbar. Dies ist gerade im Bereich für den Hausbau oder auch den Innenausbau sehr wichtig, denn ansonsten darf Holz nicht verbaut werden.brandschutz-holz Hierbei gibt es unterschiedliche Anbieter, damit Holz auch noch nachträglich behandelt werden kann. Möchte jemand mit Holz bauen, sollte er darauf achten, das hier die Bezeichnung schwer entflammbar angebracht ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann lieber auf dieses Holz verzichten, oder dieses speziell behandeln lassen. Wer ein älteres Gebäude renoviert, kann allerdings die dort verbauten Holzteile noch behandeln. Dies sollte sicherheitshalber gemacht werden, da oftmals nicht sicher ist, ob dies schon vor vielen Jahren erledigt wurde.

Wer sich diese Arbeiten nicht so wirklich selbst zutraut, sollte hiermit eine Firma beauftragen. Somit können auch ältere Holzteile noch genutzt werden, wobei natürlich der Brandschutz immer wichtig ist. Allerdings brennt Holz dann doch nicht so schnell, doch wenn dieses kaum noch entflammbar ist, kann auch der Mensch hier keinen Fehler machen. Anbieter für diesen Holzschutz gibt es so einige, womit dann ein Preisvergleich immer wichtig ist. Denn nur wer sei Holz richtig gehandelt, wird dann mit der Bauaufsicht keine Probleme bekommen. Denn auch bei Holz ist der Brandschutz wichtig, damit dieses nicht doch aus Versehen einmal Feuer fängt. So wird dieses auch oftmals als Brandschutz Holz ausgezeichnet, womit dann die spezielle Behandlung oder Beschichtung gemeint ist. Dies gilt natürlich gerade bei Neubauten, wo dann mit Holz gearbeitet werden soll. Daher ist die Bezeichnung Brandschutz Holz wichtig. So bleibt dann das Holz lange erhalten, ohne das es hier gleich brennt.

Blockhäuser: Holzhäuser mit Stil

Ein Blockbohlenhaus ist relativ einfach zu definieren. Bei dieser Bauweise werden schließlich die Wände aus Holzbohlen hergestellt. Man kann in dem Fall zwischen verschiedenen Wandstärken wählen, je nachdem welche Form von Blockbohlenhaus man bauen möchte. Oftmals liegen diese zwischen 21 mm und 90 mm.

blockbohlenhausDemnach kann ein Blockbohlenhaus ein einfaches Gerätehaus sein oder aber auch ein Gartenhaus. Der Vorteil ist in dem Bereich, dass diese Form von Bauart einfach deutlich besser aussieht, als lediglich ein Wellblech Gerätehaus, welches optisch im eigenen Garten nichts her macht. Bei einem Wohnhaus in dieser Form werden die Innenwände ebenfalls aus Hol erstellt. Dies ist bei einem normalen Gartenhaus nicht der Fall. In dem Fall werden die Bohlen mit Hilfe von Steckverbindungen miteinander verbunden. Dies bewirkt schließlich, dass ein komfortables Wund größeres Haus dieser Bauweise in einer sehr kurzen Zeit erbaut werden kann. Demnach kann man das eigen gewünschte Gartenhaus ebenfalls innerhalb einer kurzen Zeit direkt aufbauen und somit die Vorteile von einem Blockbohlenhaus ebenfalls genießen.

Es gibt die Blockbohlenhäuser gleichzeitig auch in verschiedenen Ausführungen. Das bedeutet, dass man diese sowohl mit Terrasse, als auch ohne direkt bauen lassen kann. Einen genauen Bebauungsplan kann man in dem Fall ebenfalls erhalten, sodass man sich dahingehend keine weiteren Sorgen mehr machen muss. Man kann daher bei einem Blockbohlenhaus davon ausgehen, dass verschiedenes Zubehör verwendet wird, worunter unter anderem auch die Dachpappe, die Bitumen Schindeln, andere diverse Hilfsmittel und unter anderem auch Dachpappennägel gehören. Auch eine Holschutzgrundierung gehört in dem Gesamtpaket von einem Blockbohlenhaus ebenfalls dazu, genauso wie die dazugehörige Holzschutzfarbe. D

Dementsprechend bekommt man mit einem Holzbohlenhaus ein komplettes Gesamtpaket geboten, mit dem man nichts falsch machen kann. Sogar optisch macht es jederzeit etwas her, sodass der Garten zu einem echten Hingucker wird. Für Carports werden ebenfalls diese Form von Bauweisen angeboten, die allerdings mit anderem Zubehör versehen sind.

Grenzbebauungen in Bezug auf Gartenhäuser und Carports

grenzbebauungDie Grenzbebauung ist etwas, mit dem man sehr schnell in einen Konflikt geraten kann. Besonders im heimischen Garten kann es dahingehend zu erheblichen Problemen kommen. Laut den Bauordnungen dürfen die Bauten daher nur maximal drei Meter Höhe betragen. Das bedeutet, dass die Grenzbebauung diese Maßen vorgibt und vorschreibt. Jedoch auch nur dann, wenn man sich auf die Grenze zum Nachbarn bezieht. Dort darf die Gesamtlänge von neun Metern ebenfalls nicht überschritten werden. Zu beachten ist in dem Bereich auch, dass in dem Fall auch nur die Errichtung von Gebäuden erlaubt ist, die keine Aufenthaltsräume oder Feuerstätten darstellen. Geräteschuppen, Gartenhäuser oder sogar Lauben zum Schutze vor der Witterung stellen dahingehend kein Problem dar.

Grundsätzlich schreibt die Grenzbebauung aber auch vor, dass beheizbare Wohnhäuschen auf der Grenze in dem Fall ebenfalls nicht erlaubt sind. Verfügt das gebaute Gartenhaus oder Carport somit über eine Feuerstätte oder gar einen weiteren Raum, der dauerhaft zu Wohnzwecken genutzt werden soll, muss der Grenzabstand ebenfalls von drei Metern eingehalten werden. Dementsprechend gibt es bei der Grenzbebauung genau Angaben, an die man sich halten muss. Ohne die Einhaltung der Grenzbebauung, die gleichzeitig auch in den Bauplänen verzeichnet sind, kann keine Baugenehmigung ausgesprochen werden. Bei einigen Gartenhäusern und Carports sind diese schließlich sehr wichtig, sodass man sich dahingehend informieren sollte.

Abstandsflächen in Bezug auf Gartenhäuser und Carports

abstandsflaeche-gartenhausDie Abstandsflächen sind einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um den Bau von Gartenhäusern oder Carports geht. Wichtig für diesen Bau ist schließlich immer, dass oftmals eine Genehmigung vorhanden sein muss. Im Außenbereich können Gebäude bis maximal 75 m³ auch ohne Baugenehmigung errichtet werden. Bei den oben genannten Abstandsflächen spielen somit die Außenbereiche dahingehend eine wichtige Rolle. Diese gehören schließlich zum Außenbereich, unter dem alle Grundstücke zählen, die nicht im Geltungsbereich des eigentlichen Bebauungsplanes liegen. Carports benötigen dahingehend genaue Genehmigungen, bei denen das Vorhaben genau beschrieben werden muss. Den Bauantrag muss man daher immer stellen.

Wichtig ist, dass zu den Abstandsflächen keine Nebengebäude gehören Diese lösen schließlich keine Abstandsflächen aus. Nebengebäude dürfen daher innerhalb der Abstandsflächen bei anderen Gebäuden gebaut werden, so auch Gartenhäuser und Carports. Die folgenden Voraussetzungen müssen dazu eingehalten werden. In dem Fall muss die Höhe der Grenzwand im Mmittel nicht mehr als 3 Meter betragen. Außerdem muss die gesamte Länge der Außenwand in dem Bereich je nach Grundstücksgrenze auf maximal 9 Meter begrenzt werden. Wer sich an diese Regeln hält, kann die genauen Abstandsflächen bestimmen und auch einen idealen Bebauungsplan schreiben lassen. Wichtige Bereiche sind in dem Bereich zusätzlich der Baumschutz, den man in dem Fall ebenfalls beachten muss. Bäume mit einem Umfang von 80 cm stehen daher im Bereich der Baumschutzverordnung was verdeutlicht, dass diese unter einem besonderen Schutz stehen.

Bebauungspläne in Bezug auf Gartenhäuser und Carports

Der Bebauungsplan ist eine verbindliche Bauanleitung für Gartenhäuser und Carports. In diesem wird die genau die Art und Weise geregelt, wie der Bau des jeweiligen Hauses möglich ist. Auch die freizuhaltende Fläche dafür ist in dem Bebauungsplan eindeutig geregelt. Oftmals besteht dieser aus zwei Teilen. Zum einen aus Teil A, in dem der Maßstab und das Plangebiet mit enthalten sind. Zu anderen aus Teil B, der das ganze noch einmal in Textform aufzeigt. Diesbezüglich muss man allerdings auch einige gesetzliche Regelungen einhalten, da ein Bebauungsplan nur dann seine Gültigkeit besitzt, wenn dieser gleichzeitig auch in Textform aufgelistet ist. Aufgrund dessen muss sich dringend an die Regeln von einem Bebauungsplan gehalten werden.

bauplanBebauungspläne haben schließlich auch einen bestimmten Sinn und Zweck. Schließlich legen diese fest, wo was genau gebaut werden darf. Oftmals wollen ganze Siedlungen einen einheitlichen Charakter halten, sodass Gartenhäuser und Carports ebenfalls in vielen Fällen genehmigt werden müssen. Gleichzeitig dient er sogar zum Schutz vor Einzelinteressenten. Wie detalliert die Vorschriften dahingehend sind kann man nur den einzelnen Bundesländern und Kommunen entnehmen. Es kann sogar vorkommen, dass bestimmte Farben oder Größen eingehalten werden müssen. Dementsprechend ist es wichtig, dieses Verfahren vorher abzuklären und gewisse Sicherheiten zu haben.

Für den Bauherren selbst werden somit alle entsprechenden Planwerke mit auf den Bebauungsplan eingetragen. Die Festlegung wird dementsprechend grafisch dargestellt, sodass man dahingehend nichts zu befürchten hat. Aufgrund dessen muss der Bebauungsplan vor dem eigentlichen Bau fertig gestellt werden und ist bei dem Bau von einem Gartenhaus oder gar einem Carport immer noch Pflicht und mit hoher Wichtigkeit versehen.

Grillkota oder  Kota – Die Grillhütte aus Skandinavien

Eine meist mehreckige Hütte aus Holz ist eine Grillkota. In der Mitte der Holzhütte befindet sich eine Feuer- bzw. Grillstelle. Sie wird im Handel in verschiedenen Größen angeboten. Der Name Grillkota ist traditionell. Bekannter jedoch ist diese als Grillhaus oder Finnische Grillhütte.

Herkunft und Geschichte der Grillkota

Grill-Pavillon KOTA GRILLKOTA

Grill-Pavillon KOTA GRILLKOTA

Die Ureinwohner Lapplands, die Samen, lebten in Zelten (Kota). Sie kochten in der Mitte von ihrem Kota auf dem offenen Feuer ihr Essen. Der Begriff wurde im Deutschen in Kothe umgewandelt. Jetzt steht er allerdings für ein größeres Gruppenzelt. Gebaut werden die Kotas aus Holz. Markant bei der Bauweise ist, dass es nicht ein Rechteck, sondern die Kotas mehreckig sind. Diese Bauweise ist auf ein Verbot, welches bis ins frühe 20. Jahrhundert reichte zurückzuführen. Bis dahin war es den Samen nicht gestattet, dass sie ihre Kotas rechteckig bauten. Für das Auslegen des Bodens wurde Birkenreisig benutzt. Es wurde in regelmäßigen Abständen wieder aus den Holzhütten entfernt und durch neues Reisig ersetzt. Sie saßen und schliefen auf Rentier- bzw. anderen Tierfellen. Pfannen und anderer Hausrat wurden an die Decke gehängt. Die Kota wurde von ihnen und ihren Haustieren bewohnt.

In vielen heimischen Gärten Skandinaviens steht schon seit Langem ein Grillkota. Nun hat er auch in Deutschland seine Liebhaber gefunden. Das liegt zum einen an den diversen Größen und Bauformen und zum anderen an den relativ günstigen Preisen. Eins haben die Grillkotas jedoch gemeinsam. Immer in der Mitte des Innenraums befindet sich die Feuerstelle.

Grillkota selbst bauen oder eine fertige Grillkota kaufen und zusammenbauen?

Es ist bei der Entscheidungsfindung festzuhalten, dass die Einsparungen bei einem Selbstbau nicht erheblich sind, sondern er sogar noch teurer werden kann. Ferner gehören schon viel handwerkliches Verständnis und Können dazu, eine fertige Grillkota nach Bauanleitung, in den Garten zu stellen. Hier kann der Kunde aber relativ sicher sein, dass alle benötigten Teile vorhanden sind.

Die Element-Sauna unterscheidet sich in der Konstruktion der Wand- und Deckenteile

Die Bauweise der Elementsauna ist bestehend aus Wand- und Deckenteilen. Der Kern setzt sich aus einer Isoliermatte von einer etwa 50 mm Stärke und einen 12 – 16 mm starkem Holzpaneel zusammen. Die Alufolie, die meist verwendet wird, dient als Diffusionssperre. Je nachdem, wo die Elementsauna aufgestellt wird, ist das Material für die Außenverkleidung zu wählen. Oft sind es Kunststoffdekors oder Holzpaneele. Es kann aber auch einer Raufasertapete auf einer Spanplatte sein. Die Basis für den Zusammenhang zwischen Holz und Sauna stellt das ebene Holz dar.

Die beiden unterschiedlichen Bauweisen der Elementsauna

saunaIm Handel ist die Elementbauweise, auch Sandwichbauweise genannt und die Massivholz-Bauweise, aus Vollholz, erhältlich. Bei den Saunen ist der Unterschied der beiden Varianten in der Wand- und Deckenkonstruktion zu sehen.
Die Elementbauweise hat viele Vorteile. Einer davon ist, dass sie auch nach Jahren bei Bedarf ohne Probleme ab- und aufgebaut werden kann. Sei es, wegen eines Umzugs oder wegen eines Verkaufs. Schnell gestaltet sich der einfache Zusammenbau. Auf die hölzerne Rahmenkonstruktion erfolgt das Aufnageln der Profil­holzlatten. Um den Wärmeverlust zu optimieren, erfolgt in den Zwischenräumen eine Dämmung. Thermoaktive Materialien wie Mineralwolle oder Korkwolle eignen sich hervorragend. Die Dampfsperre wird mit dem Einsatz von Aluminiumfolie erstellt. Der entstehende Wasserdampf kann dadurch nicht in die Isolierung gelangen. Da die Elementbauweise industriell in großer Stückzahl gefertigt wird, ist es eine Sauna zu einem günstigen Preis.

Vorteile der Elementsauna

Da diese Sauna durch ihre Bauweise sehr flexibel ist, kann sie perfekt den räumlichen Gegebenheiten angepasst werden. Um den zur Verfügung stehenden Platz optimal zu nutzen, kann er zwischen der Sauna mit einem modernen Eckeinstieg und der klassischen Rechtecksauna wählen. Beim Kauf ist auf das Lüftungssystem zu achten. Ferner ist die Grundausstattung bei einem Preis schon weit unter 2.000 Euro zu prüfen. Wichtig sind die bequemen Liegen mit Kopfstützen, einem Ofenschutz und einer hygienischen Bodenmatte.

Das Sauna Fass – Kleine aber feine Saunen für den Garten

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Fasssauna. Hierbei handelt es sich um eine Outdoorsauna. Sie vermittelt ein sehr behagliches Gefühl, welches durch die Form des großen Fasses entsteht. Der positive Aspekt für die Funktionalität ist in der schnellen Erwärmung zu sehen. Außerdem sorgen die Rundungen des Innenraumes für eine optimale Luftzirkulation.

Das Saunafass kaufen oder die eigene Fasssauna bauen?

fasssaunaEntscheidet man sich für einen Fertigbausatz, ist auf eine stabile Konstruktion zu achten. Fernen müssen die Bohlen und die Wände eine gewisse Stärke aufweisen. Die dazugehörigen Bänder stellen die Stabilität des Fasses her und müssen daher korrekt sitzen und sich nachspannen lassen. Ideal ist es, wenn sie aus Edelstahl gefertigt wurden, was auch die spätere Pflege erleichtert. Folgende Innenmaße sollten nicht unterschritten werden:

Länge : 1.80 m
Wandstärke: 40 mm

Die Fass-Sauna sollte eine Tür aus Sicherheitsglas haben. Es ist für den Lichteinfall ein wichtiges Bauelement. Herkömmliches Glas könnte den Belastungen der Wärme und Feuchtigkeit nicht widerstehen. Auch auf die Lüftung, breite und bequeme Bänke, aus weichem Holz sind für die Innenausstattung wichtig. Diese Punkte sind als Fertigsauna, als auch für den Kauf beim Eigenbau zu berücksichtigen.

Beheizung der Fass-Sauna

Wer es etwas rustikaler möchte, kann die Fass-Sauna mit einem Holzofen beheizen. Die bequemere Variante ist das elektrische Beheizen der Sauna. Hierfür gibt es im Handel, entsprechend der Größe der Fass-Sauna geeignete, elektrische Saunaöfen. Die Basis hierfür ist ein elektrischer Anschluss im Garten. Dann kann bei dieser Heizmethode die Steuerung genutzt werden, um die Temperatur einzustellen. Obwohl sich das Vorheizen hier praktischer erweist, hat auch der Holzofen seine Vorteile. Da er von außen beheizt wird, ist ein Kamin, welcher nach außen führt zwingend erforderlich. Dieser hat meist die Form eines Rohres.

Fazit

Wem der nötige Platz im Garten zur Verfügung steht, sollte auf den Luxus einer Fass-Sauna nicht verzichten. Weit unter 3.000 Euro kann ein Fertigbausatz schon erworben werden.

Die eigene Sauna im Garten

Unumstritten ist, dass das Saunieren die Gesundheit fördert. Daher überlegen immer mehr Menschen, den Platz in ihrem Garten zu nutzen, um dort eine Sauna aufzustellen.

Gartensauna selbst bauen oder ein fertiges Modell auswählen?

Wer sich entschließt die Gartensauna selbst zu bauen, sollte über genügend Zeit und handwerkliches Geschick verfügen. Professionell sind die Gartenhäuser mit Sauna, die es in den Baumärkten zu kaufen gibt.

Vorteile der kompletten Sauna zum Aufstellen

gartensaunaDie Auswahl der Saunahäuser ist riesig und kann von einfach bis luxuriös gewählt werden. Viele Anbieter haben deshalb eine Suchmaske für ihre Kunden erarbeitet. So kann das breite Spektrum der Angebote, nach den eigenen Bedürfnissen minimiert werden. So sind es folgende Fragen, die helfen, eine bessere Übersicht zu erhalten.

  • Grundfläche
  • Dachform
  • Wandstärke
  • Preis

Wurden diese Angaben getätigt, werden die entsprechenden Modelle vorgestellt. Hat man sich für eine Gartensauna entschieden, ist zu prüfen, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. Wenn ja, ist diese vor dem Kauf einzuholen. Vor dem Kauf sollte die Produktbeschreibung genau gelesen werden. Wichtig ist, was gehört grundsätzlich dazu und was muss noch als Extra erworben werden. Wurde die Gartensauna geliefert, ist die Vollständigkeit vor dem Aufstellen geprüft werden.

Vorteile auf einen Blick

  • Material ist vollständig, geeignet für den Verwendungszweck und ist zum Zusammenbau vorgefertigt.
  • Die Aufbauzeit bleibt überschaubar.
  • Die Kosten stehen fest.

Vorteile vom Eigenbau einer Gartensauna

Will man eine Gartensauna selbst bauen, gehört dazu neben den handwerklichen Fähigkeiten, ein bestimmtes Grundwissen dazu. Wenn man sich dazu entschließt, sollte man sich für einen Fertigbausatz entscheiden. Hier bleiben nur noch wenige Fragen zu klären. Sonst beginnt es schon bei der Frage, welches Holz sich dafür eignet. Fertigbausätze verfügen zudem über eine detaillierte Aufbauanleitung.

Was spricht für den Eigenaufbau?

  • Der Hobbyhandwerker kann seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.
  • Meist bleibt es, trotz Fertigbausatz ein Unikat.
  • Oftmals ist es die preiswertere Alternative.

Ein Gartenhaus bauen – Welche Genehmigungen sind notwendig?

Die Annahme, dass man auf seinen eigenen Grund und Boden tatsächlich tun und lassen kann was man will ist verkehrt. Auch bei dem Bau von einem Gartenhaus ist zu prüfen, ob eine Baugenehmigung benötigt wird. Falls diese nicht vorliegt, können den Gartenbesitzer empfindliche Strafen bis hin zum Abriss des Gartenhauses drohen.

bauplan-baugenehmigungInhalt und Prüfung eines Bauplans

Die Einsicht in einen Bauplan kann bei der zuständigen Stadt bzw. der Gemeinde genommen werden. Dies trifft vor allem dann zu, wenn das Grundstück bzw. der Garten innerhalb der letzten 80 Jahre innerhalb eines Baugebietes angelegt wurde. In ihm wurde die grundsätzliche Zulässigkeit festgelegt. In den Bereich der Nebenanlagen fällt ein Gartenhaus oder auch ein Abstellraum. Zu beachten ist der Passus „Nebenanlagen außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche sind ausgeschlossen“ in den Bebauungsplänen. Hieran wird ersichtlich, dass nachdem der Plan gefasst wurde, ein Gartenhaus zu errichten, als Erstes zur Gemeinde bzw. Steht zu gehen und sich den Bebauungsplan anzuschauen bzw. erklären zu lassen.

Inhalte der Bauordnung und Einhaltung der Abstandsflächen

gartenhaus-bauenUm die erforderliche Baugenehmigung zu erhalten, müssen die Inhalte, welche in der Bauordnung definiert sind, eingehalten werden. Dies kann online gelesen werden, denn es sind zum Teil sehr einfache Erklärungen, die jedem logisch erscheinen, aber auch Begriffe, welche nicht sofort bekannt sind, darin zu finden. Wurde die Baugenehmigung erteilt, ist dies der Wegweiser, um das Bauvorhaben zu realisieren. Es beginnt beispielsweise mit der Einrichtung der Baustelle, was den Bereich der Sicherheit anspricht.

Vor allem den Nachbarn ist es wichtig, dass die vorgeschriebenen Abstandsflächen eingehalten werden.

Beantragung und Erteilung der Baugenehmigung

Bereits bei der Antragstellung sollte geprüft werden, ob das geplante Gartenhaus nach § 65 Abs. 1 Nr. 1 genehmigungsfrei ist. Hierzu darf der Brutto-Rauminhalt von 30 m³ nicht überschritten werden. Ferner ist eine Höhe von bis zu 2,5 m und eine Grundfläche von 3 x 4 m einzuhalten.

Wird der Bauantrag eingereicht, sind die folgenden Unterlagen beizufügen:

  • Bauzeichnung
  • Lageplan
  • Baubeschreibung
  • Berechnungen

Erst wenn der Bauantrag genehmigt wurde, darf mit dem Bau begonnen werden. Welche Zeit zwischen der Antragstellung und der Genehmigung verstreicht und mit welchen Kosten zu rechnen ist, variiert zwischen den einzelnen Bundesländern.

Gartenhausdächer – Klassisch, praktisch oder modern

gartenhausJeder möchte in seinem Garten ein Unikat stehen haben. Das kann schon bei der Wahl der Dachform entschieden werden. Es bietet sich für ein Gartenhaus an:

  • Flachdach
  • Pultdach
  • Zeltdach
  • Satteldach
  • Tonnendach
  • Mansardendach
  • Walmdach

Porträt der Dachformen

Die minimale Neigung der modernen Flachdächer schützen, durch den Einsatz von Isolationsmaterialien wie Folie oder Dachpappe, vor Feuchtigkeit. Sie werden meist aus Holz oder Metall gefertigt und sind vergleichsweise kostengünstig. Auf geringsten Raum entsteht ein Maximum an Stellfläche, da es keine Dachschrägen gibt.

Voll im Trend liegt für Gartenhäuser das Pultdach. Die Akzente lassen sich durch die markante Form, welches in der Abschrägung an ein Pult erinnert, setzen. Die Vielfalt der Bauweisen vom Pultdach ist immens. Das komplette Regenwasser kann beim Pultdach aufgefangen und zu Gießen im Garten genutzt werden. Das Gartenhaus erhält, wenn das Dach der Wetterseite zugewandt ist, einen guten Schutz gegen Regen, Wind und Schnee. Gefertigt wird es meist aus Metall, Bitumen, Schilf oder Schiefer.

Prunkvoll, ähnlich der Barockzeit, ist die Form vom Mansardendach zu bezeichnen. Mindestens zwei verschiedene Dächer mit diversen Winkelgeraden sind bei einem Gartenhaus für ein Mansardendach erforderlich. Der Verlauf des Daches ist bei einem Mansardendach nicht spitz nach oben. Die steile Neigung nach oben endet wenige Meter vor Ende des Daches, um dann die Neigung stark zu reduzieren, wie bei einem Satteldach. Die vielen Schnittstellen sind als Schwachstellen für Wind und Regen zu betrachten.

Das Aussehen vom Zeltdach verleiht ihm seinen Namen. An der Spitze treffen sich die einzelnen Seiten des rechteckigen Grundes. Ein Dachfirst wird durch die gleiche Neigung bei dieser Dachform nicht benötigt. Für ein Gartenhaus ist diese Dachwahl gediegen.

Die einfachste und zugleich klassische Variante der Dacharten ist das Satteldach. Von den größeren Seiten vom Gartenhausdach treffen zwei gleichgroße Dachschrägen am First zusammen. Zwischen 30 und 60 Grad ist hierbei die Neigung der Schrägen.

Eine alte Dachform Deutschlands, welches wieder Einzug hält, ist das Tonnendach. Das Dach ist markant durch seinen runden Querschnitt und dem gleichbleibenden Radius. Es ist eine kontinuierliche Neigung in Richtung Scheitelpunkt zu bemerken. Kein sichtbarer Dachfirst ist die Folge der Bearbeitung der zylinderförmigen Fläche. Hierzu kann Titanzink oder Kupfer gewählt werden. Die preisgünstigere Alternative sind Materialien wie Bitumen oder Kunststoff.

Durch die Schrägen an allen vier Seiten ist ein Gartenhaus mit einem solchen Walmdach besonders hervorragend für eine Solaranlage auf dem Dach. Das Walmdach ist weit verbreitet, ist eine der ältesten Dacharten Deutschlands und wird auch Haubendach, holländisches Dach oder Walbendach genannt. Zwischen dem Walmdach und dem Satteldach bestehen große Ähnlichkeiten. Zu unterscheiden sind sie darin, dass das Walmdach rundum schräg verläuft und das Satteldach auf beiden Seiten die Giebelwände mit dem einem First abschließen. Die oftmals fanatische Lage vom Gartenhaus und die Schrägen an den vier Seiten sind ideal eine Solaranlage auf dem Walmdach zu installieren.

Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe – Wood Plastic Composites

Für Holz-Kunststoffe wird oftmals die Abkürzung WPC benutzt. Sie können vielseitig eingesetzt werden.

Die Definition von Holz-Kunststoffen

Holz-Kunststoffe sind Materialien, bei welchem das Holz durch Zusatz eines anderen Materials in seiner Eigenschaft verändert wird bzw. teilweise ersetzt wird. Beispielsweise werden dazu Pflanzenfasern wie Jute oder Flachs verwendet. Es sind bei Holz-Kunststoffen diverse Abgrenzungen zu beachten. So gibt es auch den naturfaserverstärkten Kunststoff. Biowerkstoffe ist eine weitere Untergruppe. Bei diesen Werkstoffen beträgt in Deutschland der Holzanteil noch über 20 %.

Der Aufbau und die Eigenschaften

holz-kunststoffIn Deutschland ist es bei dem Holz-Kunststoff durchaus üblich, dass der Holzfaser- bzw. Holzmehlanteil zwischen 50 und 90 % liegt. Der Rest besteht aus einer Kunststoffmatrix wie Polypropylen (PP). Hin und wieder kann es auch Polyethylen (PE) sein. Anders verhält sich das Mischungsverhältnis auf dem amerikanischen Markt. Dort ist der Anteil von Polyethylen bis zu 50 % dominant. Bei Holz-Kunststoffen werden sogenannte Additive zugegeben, um die Materialeigenschaften zu optimieren. Diese Bindung zwischen dem Holz und dem Kunststoff erweitert durch die Eigenschaften den Einsatzbereich.

Eigenschaften wie die Fließfähigkeit werden genutzt für:

  • Brandschutz
  • Farbgestaltung
  • Außenanwendungen

50 % Holzfasern und 50 % Polyvinylchlorid (PVC) ist eine neue Entwicklung in diesem Bereich. Noch in dem Entwicklungsstadium befindet sich der Einsatz von thermoplastisch verarbeitbaren Duroplasten. Der Grundstoff Melaminharz würde sich hierfür eignen. Zu nennen wären noch die BPC (Bamboo Plastic Composites). Es sind Verbundwerkstoffe, bei denen statt Holzfasern Bambusfasern zum Mischen genutzt werden.

Vor- und Nachteile vom Holz-Kunststoff

Hauptsächlich ist der Vorteil in der 3-dimensionalen Formbarkeit gegenüber den traditionellen Holzwerkstoffen zu sehen. Zudem ergibt sich aus dem Mischungsverhältnis eine erhöhte Steifigkeit. Reduziert hingegen ist die Feuchtigkeitsanfälligkeit.

Nachteilig ist die verminderte Bruchfestigkeit an erster Stelle zu nennen. Daher ist es ratsam, Formstücken zu verwenden. Diese können nicht nur das Defizit der Bruchfestigkeit ausgleichen, sondern auch die Wasseraufnahme reduzieren, wenn keine anschließende Beschichtung vorgesehen ist.

Der alljährlich gewählte Jahresbaum

Vom Kuratorium Baum des Jahres wird seit bereits 1989 in jedem Jahr eine Baumart zum „Baum des Jahres“ gekürt. Traditionell findet dieses Ereignis am 21. März, dem Tag des Waldes statt.  Ins Leben gerufen wurde dieses Gemeinschaftsprojekt vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit dem Kuratorium Wald. Ziel ist es, über die ökologische und ökonomische Bedeutung der Bäume zu informieren. Mit dieser Aktion soll die Sensibilität für das lebende Kulturgut geweckt werden. Als erster Baum des Jahres wurde 1989 die Stieleiche gekürt.

Übersicht einiger der Bäume des Jahres

Baum des Jahres 1989 – Die Stieleiche (Quércus róbur)

baum-des-jahresDieser einheimische Waldbaum kann eine Höhe von bis zu 40 m erreichen. Bemerkenswert ist das Alter von bis zu 3.000 Jahren, welches die Stieleiche erreichen kann.

Baum des Jahres 1990 – Die Rotbuche (Fágus sylvática)

Bei der Rotbuche handelt es sich um ein vielseitig genutztes einheimisches Forstholz. Der Garten kann mit einer dichten Hecke versehen werden, wobei er eine natürliche Struktur erhält.

Baum des Jahres 2000 – Die Sandbirke (Betula pendula)

Markant an der Sandbirke ist die Wuchshöhe von etwa 30 Metern. Zudem erreicht sie ein Alter von bis zu 150 Jahren. Häufig, bei gutem Wuchs, finden man sie an sonnigen Standplätzen.

Baum des Jahres 2010 – Die Vogelkirsche (Prunus avium)

Der Baum, der im Sommer grünt, wirft sein Laub im Herbst ab. Man findet die Vogelkirsche nicht nur als Baum, sondern auch als Strauch in der Natur vor. Die sind reinweiß und treten büschelweise auf.

baum-pflanzenDer Baum des Jahres 2016

Zum Baum des Jahres 2016 wurde die Winterlinde (Tilia cordata) gekürt. Ein Grund, dass dieser Baum gewählt wurde, ist seine Bienenfreundlichkeit. Er lockt die Bienen mit seinen duftenden Blütenständen und hat eine traditionelle Bedeutung. Innerhalb von einem Jahr wächst die Winterlinde bis zu 30 cm, weshalb eine Höhe von 30 m nicht erstaunlich ist.

Die Zimmererausbildung: Erlerne ein traditionelles Handwerk

Handwerklich Berufe haben gute Zukunftschancen. Das trifft vor allem auf den Zimmermann zu. Es ist ein traditionelles Handwerk. Es wird aber mit dem fortschrittlichen Hightech-Wissen, bei der Ausbildung zum Zimmermann vereint. Wie breit gefächert das Tätigkeitsfeld ist, lässt sich daran ermessen, dass sowohl die Hände als auch der Kopf benötigt werden. Die Vorarbeiten für ein Projekt erfolgen am PC. Die Umsetzung spielt sich, vor Ort auf der Baustelle, ab.

Tätigkeitsbereiche eines Zimmermanns

zimmermannWie vielfältig die Arbeitsmöglichkeiten nach einer erfolgreich absolvierten Ausbildung sind, soll dieser kleiner Überblick demonstrieren.

  • Dachstühle und Konstruktionen
  • Dachdeckung
  • Holzhausbau
  • Ingenieurholzbau
  • Denkmalpflege
  • Bedienung moderner Fertigungsanlagen
  • CAD – Konstruktion
  • Gebäudemodernisierung
  • Treppenbau
  • u.v.m.

Voraussetzungen für einen Zimmermann

Die Arbeit mit Holz sollte dem Bewerber Spaß machen. Er sollte über handwerkliches Geschick verfügen und körperlich fit sein, Höhenangst sollte für ihn ein Fremdwort sein. Ferner sollte er gern mit moderner Technik umgehen. Bewerber mit dem Hauptschulabschluss die besten Chancen einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Weniger erfolgreich werden Schulabgänger ohne einen Hauptschulabschluss sein.

Die Ausbildung und der Verdienst

Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel drei Jahre. Dabei können im ersten Lehrjahr mit Einkünften zwischen 610 – 690 Euro gerechnet werden. Die Ausbildungsvergütung steigert sich im zweiten Lehrjahr und beträgt dann zwischen 840 und 1.060 Euro. Im letzten Ausbildungsjahr liegen die Einnahmen zwischen 1.060 und 1.340 Euro. Nachdem die Lehrzeit vorüber ist und ein Arbeitsplatz gefunden wurde, ist ein Einstiegsgehalt zwischen 1.600 bis 2.100 Euro (brutto), je nach Arbeitgeber möglich.

Alle Fakten nochmals auf einen Blick

  • Die Lehre des Zimmerers dauert drei Jahre.
  • Meist ist es eine duale Ausbildung, bei der sich die praktische Ausbildung im Betrieb und die theoretische Ausbildung an der Berufsschule abwechseln.
  • Entweder bei der Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer wird die Prüfung abgelegt.
  • Handwerks- und Industriebetriebe der Bauwirtschaft kommen als Ausbildungsorte in Betracht.
  • Es gibt keine offiziellen Zugangsvoraussetzungen. Dennoch wird ein guter Hauptschulabschluss von den Ausbildungsbetrieben erwartet.
  • Für die Arbeit als Zimmerer sollten die Bewerber ein gutes Vorstellungsvermögen, ein gutes optisches Gefühl, sowie mathematische Kenntnisse haben. Ferner sollten sie körperlich belastbar sein, gern im Freien, mit dem Material Holz arbeiten.
  • Perspektivisch haben die Zimmerer die Möglichkeiten sich zu spezialisieren. Zu denken wäre an die
  • Fertighausmontage, den Bauzimmerer oder eine der Weiterbildungsmöglichkeiten ins Auge fassen.
  • Ein Zimmerer kann alternativ auch in Berufen wie, Parkettleger, Bootsbauer oder im Ausbau arbeiten.

Informationen rund um den Werkstoff Holz

Die Arbeitsgemeinschaft Holz hat vor allem informative Bedeutung. Sie klärt interessierte Menschen darüber auf, was das Holz für den Menschen so wertvoll macht. Zudem zeigt sich die Eigenschaften der einzelnen Holzarten und deren Einsatzbereich auf. Nicht zuletzt erhebt sich aber auch warnende den Zeigefinger, dass mit diesem wertvollen Rohstoff nicht verschwenderisch umzugehen ist.

Erklärungen der Arbeitsgemeinschaft Holz zur Entstehung von Holz

arbeitsgemeinschaft holzBei Holz handelt es sich um einen natürlich wachsenden Rohstoff.

Das Holz durchläuft vier Phasen. Es sind,

  • die Ruhephase
  • die Mobilisierungsphase
  • die Wachstumsphase
  • die Depositionsphase

Erklärungen der Arbeitsgemeinschaft Holz zu den Eigenschaften und Holzarten

Grundsätzlich wird zwischen den Nadel- und Laubhölzern unterschieden. Man kann viele Nadelhölzer durch den dunkler erscheinenden Kernholz gut von Splinthölzern unterscheiden. Bei der Holzverarbeitung spielt die Farbe besonders für den Zweck der Dekoration eine große Rolle. Nadelhölzer sind gut belastbar und weisen eine gewisse Resistenz gegen Pilzbefall auf. Bei der Verwendung klärt die Arbeitsgemeinschaft Holz auf, dass es sich hervorragend als Bauholz und Schnittholz eignet. Die wichtigsten einheimische Nadelbäume sind die Fichte, die Tanne, die Lärche und die Kiefer. Laubholz eignet sich ebenfalls als Bauholz, ist ein Holzwerkstoff, wird zur Möbelherstellung genutzt und ist der Rohstoff für die Papierproduktion. Ferner hat Holz eine Bedeutung als Energieträger. Die Arbeitsgemeinschaft Holz mahnt zum effizienten Umgang mit Holz.

Vorschläge der Arbeitsgemeinschaft Holz zum Einsatz von Holz im Bereich des Baus

Sie empfehlen es für den Innen, als auch den Außenbereich. Sie weisen nur darauf hin, dass das richtige Holz entsprechend des Einsatzzweckes zu wählen ist. Holz bedarf, vor allem im Außenbereich einer Pflege, um die Lebensdauer zu erhalten.

Weitere Hinweise sind unter www.informationsdienst-holz.de und www.argeholz.de zu erhalten.

Eine Leichtbauwand ist flexibel und gestalterisch überzeugend

Leichtbauwände erfreuen sich in der modernen Wohnraumgestaltung großer Beliebtheit. Sie überzeugen durch eine umfassende Funktion und können – je nach Auswahl des Materials – auch optisch gute Akzente setzen. Ganz egal für welchen Rohstoff der Leichtbauwand sich jemand auch entscheidet, der Aufbau ist in der Regel immer gleichartig und folgt demselben Muster. Wer sich seinen Wohnraum mit diesen funktionalen Elementen gestaltet, hat die Chance, sich jederzeit auf schnell wachsende Lebensumstände einzustellen und seine Wohnverhältnisse diesen anzupassen. Ob sich die Familie verkleinert oder vergrößert oder der Bewohner einfach umgestalten möchte, mit Leichtbauwänden ist dies einfach und effektiv möglich.

Auf das Material kommt es an

Wer sich für die Gestaltung seiner Wohnräume mit Trennwänden in Leichtbauweise entscheidet, der sollte in erster Linie das Material sorgfältig auswählen. Am häufigsten kommen traditionelle Gipskartonplatten zum Einsatz, aber auch Gipsfaserplatten sind erhältlich. Beide Formen lassen sich sehr gut auf einer Holz- oder Metallunterkonstruktion anbringen und individuell nach Wunsch im Raum aufstellen. Neben der Stabilität wird auch die Konstruktion durch die Holz- bzw. Metallständer gewährleistet. Natürlich gibt es auch Leichtbauwände aus Holz, die sich optisch hervorragend in die Wohnverhältnisse einfügen. Doch wer sich dafür entscheidet, sollte wissen, dass sie nur selten ganz gerade sind und meist nicht perfekt maßgetreu gearbeitet werden können. Zudem besteht die Gefahr, dass sie sich durch das Nachtrocknen des natürlichen Rohstoffes entsprechend verziehen. Deshalb ist die Verwendung von Metallprofilen zu empfehlen. Eine Unterkonstruktion aus Metall wird aus Randprofilen in U-Form hergestellt, die als Boden- oder Deckenabschluss verwendet werden. Darin werden Ständerprofile, die c-förmig gearbeitet sind, eingefügt. Der Abstand der Ständer muss auf die individuellen Maße der Platten für die Leichtbauwand adaptiert werden, um die Standfestigkeit zu gewährleisten.

Sorgfältige Verarbeitung je nach Einsatzgebiet

Je nachdem wofür die Leichtbauwand verwendet wird, sollte das Ständewerk dazu entweder einfach, also einreihig, oder aber doppelt, das heißt zweireihig ausgeführt werden. Wer sich einen einfachen Raumteiler oder eine Installationswand so herstellen möchte, kann das einreihige Ständerwerk verwenden. Eine ähnliche Bauweise erfolgt auch bei der Beplankung, die entweder ein- oder mehrlagig gearbeitet sein kann. Sind hohe Anforderungen wie Stabilität oder Schalldämmung und sogar Brandschutz gefragt, so sollte eine mehrlagige Beplankung vorgenommen werden. Gleiches gilt für Leichtbauwände, die später verfliest oder mit seinem sonstigen Material versehen werden sollen.

Die perfekte Trittschalldämmung hat mehrere Komponenten

Das Phänomen des Trittschalls gibt es in jedem Haus und in jeder Wohnung, denn dabei handelt es sich um die Schallübertragung, die durch Laufen auf dem Fußboden erzeugt wird. Auch wenn Stühle verrückt werden oder andere Alltagsgeräusche in einem Haushalt entstehen, ist dies für die Person, die in einem Geschoss unter den Räumen wohnt, wahrnehmbar. Deshalb braucht es eine gute Trittschalldämmung, die nicht nur Laufgeräusche minimiert, sondern auch Wärme isoliert. Wer sein Haus neu errichtet, muss sich an strenge Schallschutzbestimmungen, die in der DIN 4109 festgelegt wurden, halten. Die Lärmbelästigung, die durch Trittschall entsteht, darf demnach 53 dB nicht übersteigen. In individuellen Wohnanlagen kann es sogar erhöhte Ansprüche geben, die nur einen Trittschall von bis zu 46 dB erlauben. Damit ist klar, dass es eine gute Trittschalldämmung, die zwischen Decke und Estrich eingezogen wird, braucht.

Eine gute Trittschalldämmung ist funktional

Wer sich um eine gute Trittschalldämmung bemüht, der kann damit nicht nur den entstehenden Schall wesentlich minimieren, sondern gleichzeitig für eine gemütliche Wohnatmosphäre in seinem Zuhause sorgen. Je nach Material, das dazu verwendet wird, kann auch die Druckstabilität effektiv gesteigert werden und Unebenheiten auf dem Boden ausgeglichen werden. Neubauten haben meist eine Trittschalldämmung, die sich direkt unter dem Estrich befindet und meist aus Gussasphalt oder Zement besteht. Bei älteren Häusern befinden sich unter dem Boden häufig nur Hohldeckenbalken, die kaum gegen den Schall wirken. Zusätzlich verstärkt sich dieser Effekt, wenn ein harter Fußboden wie Laminat, Fliesen oder Parkett verlegt wird.

Verschiedene Materialien sind wirksam

Es liegt auf der Hand, dass weich gepolsterte Teppiche die Schallentwicklung gut resorbieren. Holzfußböden übertragen den Schall dagegen aufgrund ihrer Steife und Oberflächenhärte hingegen sehr gut. Damit ist eine gute und leistungsstarke Zwischenlage gefordert, die den Kontakt zwischen Holz und dem Unterboden verhindert. Sehr beliebt als Trittschalldämmung ist eine PE-Schaumfolie, die günstig in der Anschaffung und zudem feuchtigkeits- und temperaturbeständig ist. Als Nachteil ist zu werten, dass sie nur mäßig verschleißfest ist. Wer Wellpappe verwendet, muss damit rechnen, dass kaum eine Wärmedämmung stattfindet. Dieses Material eignet sich hervorragend als Trittschalldämmung, wenn in den Räumen Fußbodenheizung besteht. Sehr überzeugend ist auch das natürliche Material Kork, das nicht nur gut gegen die Kälte schützt, sondern auch durch Langlebigkeit und Resistenz gegen Fäulnis überzeugt. Zudem ist es sehr belastbar und kann recycelt werden. Dafür müssen Haus- und Wohnungsbesitzer beim Verlegen etwas mehr Aufwand in Kauf nehmen, da Kork sehr leicht bröseln kann. Sehr zu empfehlen sind dagegen Holzfaserplatten, die für einen guten Raumklang sorgen und zudem in Räumen mit größeren Unebenheiten am Boden hervorragend verlegt werden können. Auch dieses Material ist als Trittschalldämmung für Böden, die mit dem Fußbodenheizungssystem versehen sind, geeignet.

Klangholz für den Bau besonderer Musikinstrumente

Als Klangholz, oder auch Tonholz, wird das Holz bezeichnet, das sich durch seine Art, die Qualität und die Lagerung zum Bau von Musikinstrumenten besonders eignet. Meist wird solcher Rohstoff verwendet, der besonders langsam gewachsen ist und sich damit durch enge Jahresringe auszeichnet. Darüber hinaus sollte das Holz möglichst gerade gewachsen sein und wenige Äste aufweisen. Auch die Schallgeschwindigkeit muss möglichst hoch ausfallen. Je nachdem um die Herstellung welches Instrumentes es sich handelt, wird eine andere Holzart dazu verwendet. Grundsätzlich wird Klangholz aber über mehrere Jahre gelagert und luftgetrocknet, damit gewährleistet ist, dass auch alle Spannungen im Holz abgebaut wurden.

Individuelle Eigenschaften sind gefragt

Geige aus Klangholz - Foto: billionphotos.com

Geige aus Klangholz – Foto: billionphotos.com

Klangholz sollte eine Resonanzdecke aufweisen, die bei geringem Kraftaufwand schnell in Schwingung gerät und zugleich dem Druck des Steges widerstehen kann. Das heißt, das Holz für den Bau von Musikinstrumenten muss über widersprüchliche Eigenschaften wie etwa Elastizität und Widerstandskraft verfügen. Am besten trifft dies bei Fichtenholz zu, das am häufigsten zur Produktion von Instrumenten verwendet wird. Für Gitarren und Bässe, die einen Massivkorpus haben, können zudem nur dichte, harte Hölzer von Laubbäumen verwendet werden.

Der ideale Klangholzstamm muss exakt geformt sein

Neben der Fichte wird auch gerne das geflammte Ahornholz als Klangholz verwendet, das zusätzlich durch seine wunderschöne Optik für den Resonanzboden, die Zargen und den Hals vieler Instrumente aus der Geigenfamilie verwendet wird. Grundsätzlich ist ein idealer Klangholzstamm durchaus rund und sehr gerade, seine Form sollte einem geraden Kreiszylinder entsprechen. Dazu sollte er auf mindestens 5 Meter frei von Verästelungen, die mit bloßem Auge sichtbar sind, sein und auch keine Verletzungen oder faule Stellen aufweisen. Die Dicke des Holzes sollte mindestens 55 Zentimeter betragen, wobei für kleinere Instrumente oder einzelne Bauteile auch eine Stärke von 45 Zentimeter ausreicht. Das Klangholz muss dabei sehr regelmäßig gewachsen sein, das heißt, die Jahresringe sollten gleich breit ausfallen. Für eine Geige dürfen sie nicht mehr als zwei Millimeter, für ein Cello bis zu vier Millimeter breit sein. Zusätzlich muss Klangholz aus geraden Fasern bestehen, darf nicht gedreht sein und sollte nur über einen kleinen Anteil des dunklen, im Sommer entstehenden Spätholzes verfügen.

Holzmassivbauweise als nachhaltige Bauweise modern

Die Massivbauweise gehört zu den modernen Bauweisen für Häuser aus Holz, wobei sie mit Holz als Rohstoff nicht nur die generellen Vorteile bietet, sondern auch ökologisch voll überzeugt. Grundsätzlich sind Massivhäuser aus dem natürlichen Material zwar in der Regel  schwerer, doch die Druckfestigkeit und die Wärmedämmfähigkeit überzeugt ebenso wie die positiven Schallschutzeigenschaften. Auch das enorme Wärmespeichervermögen darf nicht unterschätzt werden.

Vorteile von Holzmassivbau sind vielfach

Wer sich für ein Haus aus Holzmassivbauweise entscheidet, tut viel für die hohe Wertbeständigkeit des Gebäudes. Zudem besteht im Sommer wie im Winter ein sehr guter Temperaturausgleich. Für Familien mit Kindern oder Personen, die einem lauten Hobby nachgehen, ist die Bauweise ebenso ideal, da die Schalldämmfähigkeit des Holzes enorm ist. Zudem kommt die Tatsache, dass dieses Haus sehr schnell gebaut ist. Wichtig ist, auf entsprechend dicke Wände, die mindestens 94 Millimeter dick im Außenbereich und 72 Millimeter im Innenbereich sein sollten zu achten. Auch die Stützweite sollte bedacht werden, im Idealfall hat diese zwischen 90 Millimeter und 160 Millimeter. Alle Leitungen, etwa die für Strom und Wasser, können direkt in die Holzwände eingefräst werden, womit die nachträglich aufgetragenen Verkleidungsplatten direkt auf dem Holz angebracht werden können.

Auf speicherwirksame Masse achten

Ein Haus in Holzmassivbauweise ist meist innerhalb von zwei bis drei Tagen aufgestellt – abhängig von der individuellen Größe. Optisch überzeugt es entweder mit einem normalen Vollwärmeschutz oder aber mit einer anderen Fassade, die dem Hausbesitzer persönliche gefällt. Um auf die ausgewogenen Temperaturen im Sommer und Winter zu achten, ist es notwendig, dass eine speicherwirksame Masse erzeugt wird. Diese muss im Winter Wärmeenergie speichern, während im Sommer natürlich entsprechend Kälte gespeichert werden sollte. Besteht in einem Raum zu wenig Masse und sind dann noch große Fenster, die nicht ausreichend beschattet werden können, eingebaut, kommt es im Sommer schnell zu einer Überhitzung.

Borkenkäfer sind bekannte Waldschädlinge

Der Wald, sowohl Nadel- als auch Laubbäume, ist häufig von Insekten und Ungeziefer befallen. In diesem Zusammenhang ist meist vom Borkenkäfer die Rede. Diese Käfer sind zwischen 2 und 8 Millimeter groß und bohren sich durch die Rinde der Bäume. Dort fressen die Larven und die erwachsenen Käfer das Bastgewebe, das für den Baum lebensnotwendig ist. Meist sterben diese in der Folge innerhalb kurzer Zeit ab. In der Forstwirtschaft werden sie auch als Käferbäume bezeichnet.

Rhysodes sulcatus, faltige Borkenkäfer - Foto: cosmln / 123RF Lizenzfreie Bilder

Rhysodes sulcatus, faltige Borkenkäfer – Foto: cosmln / 123RF Lizenzfreie Bilder

Unterschiedliche Borkenkäferarten sind gefährlich

Meist ist zwar einfach vom Borkenkäferbefall in einem Wald die Rede, tatsächlich gibt es aber mehrere Arten dieses Ungeziefers. Gefährlich sind vor allem der Fichtenborkenkäfer Buchdrucker und der Kupferstecher. Die häufigste Verbreitung weist der Buchdrucker, biologisch auch als Ips typographus bezeichnet, auf. Er gilt als der gefährlichste Borkenkäfer und befällt vor allem und bevorzugt alte Fichtenstämme. Der Kupferstecher, auch Pityogenes chalcographus genannt, kommt meist mit dem Buchdrucker vor und befällt vorzugsweise Baumteile mit dünner Rinde, wie Äste, Wipfel oder junge Fichte im gesamten. Grundsätzlich unterscheidet man beim Borkenkäfer solche, die holzbrütend sind, also deren Gänge direkt ins Holz vordringen, und solche, die rindenbrütend sind. Diese fertigen ihre Brutgänge direkt unterhalb der Baumrinde an.

Bestimmte Lebensumstände sind für Population förderlich

Ein Borkenkäferbefall in den Wäldern kommt immer nur unter bestimmten Umständen vor, die sich vorwiegend aus der Natur ergeben. Vor allem wenn eine günstige Witterung mit einer entsprechenden Durchschnittstemperatur von mehr als 16,5 Grad Celsius herrscht und ein geeignetes Brutraum-Angebot vorliegt, entwickelt sich die Population sehr schnell. Windwurf, Schneebruch oder aber auch insgesamt kaputte Bäume, die nach einer Naturkatastrophe umgestürzt sind, bieten hervorragende Vermehrungsumstände. Klar ist, dass der Borkenkäfer zur natürlichen Dynamik des Waldes dazu gehört. Dieser gehört aber durch entsprechende Schutzmaßnahmen gut geschützt, um eine Massenpopulation wirksam zu verhindern. Diese würde massive wirtschaftliche, landeskulturelle und natürlich ökologische Folgen nach sich ziehen.

Holzhäuser sind ökologisch und nachhaltig

Häuser, die komplett aus Holz errichtet sind, gehören in vielen Ländern der Welt zum landschaftlichen Erscheinungsbild. Vor allem in den USA, Kanada, aber auch in Skandinavien erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Schwedenhäuser sind weit über die Grenzen von Schweden hinaus beliebt und bekannt. Auch hierzulande in Deutschland steigt ihre Anzahl deutlich, was vor allem in ihrem natürlichen, ökologisch unbedenklichen Rohstoff und in ihrer gemütlich anmutenden Atmosphäre liegt. Die negativen Aspekte früherer Zeiten wie die leichte Brandgefahr, sind heute weitgehend ausgeschaltet, da die moderne Schornsteintechnik und hochwertige Heizungsanlagen hier weitgehend für Sicherheit sorgen.

Holzhäuser schaffen eine gemütliche Atmosphäre

Es liegt auf der Hand, dass Holz als nachwachsender Rohstoff besonders ökologisch und nachhaltig ist, womit er als Baustoff immer beliebter wird. Zudem kommt aber die Tatsache, dass solche Häuser eine gesunde Wohnatmosphäre schaffen, was die Experten auf diesem Gebiet, die Baubiologen, immer wieder bestätigen. Das liegt einfach daran, dass Holz viel Feuchtigkeit aufnimmt, womit die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu keiner Jahreszeit stark schwankt. Zusätzlich punktet der Rohstoff mit seiner Wärmeleitfähigkeit und sorgt damit für Behaglichkeit. Holz lädt sich außerdem nicht statisch auf und wirkt abschirmend gegen Strahlungen. Abgesehen davon sorgen die ausgezeichneten Wärmedämmwerte dafür, dass in einem Holzhaus wenig Energie verbraucht wird.

Bauweise des Holzhauses ist vielfältig

Wer ein Holzhaus bauen möchte, hat dabei viele Möglichkeiten. Hierzulande üblich ist der Holzrahmen- oder Ständerbau, der vorwiegend bei Fertighäusern aus dem biologischen Rohstoff zur Anwendung kommt. Dabei besteht das Tragwerk aus Holzständern, die mit Holzplatten und entsprechendem Dämmmaterial oder aber Lehm und gleichwertigem Material aufgefüllt sind. Im Unterschied dazu gibt es die Blockbauweise, bei der die Wände des späteren Holzhauses bzw. Blockhauses aus massiven Blockbohlen bestehen. Dabei kommen entweder Stämme, die naturbelassen sind, zur Verwendung oder aber der Hausbauer verwendet verleimte,, sehr dicke Blockbalken.

Blockhäuser als ursprüngliche Bauweise

Foto Bluesnap - pixabay

Foto Bluesnap – pixabay

Das Blockhaus gilt als eine der wohl  ältesten Gebäudebauweisen, die geschichtlich bekannt sind. Dabei sind die Bestandteile und die Bauweise relativ rasch erklärt. Denn Grundlage sind Blockbohlen, die eine höhere Stärke als 18 Zentimeter haben, oder aber Rundholz, das eine Stärke von 21 Zentimeter haben sollte. Wer sein Haus dann noch zusätzlich dämmen möchte, der kann auch auf 12 Zentimeter starke Balken setzen, die jedoch dann mit aussteifenden Elementen verstärkt werden müssen. Die Lasten werden dann direkt über die Innen- bzw. die Außenwände abgetragen. Wer sich ein Holzhaus baut, sollte wissen, dass sich dieses nach der Montage noch setzt. Dieser Vorgang ist von der Verarbeitung der Holzbalken abhängig und von der Holzfeuchte der Balken beim Verbauen.

Vorteile des Blockhauses überwiegen

Die Vorteile dieser ursprünglichen Massivbauweise liegen auf der Hand. Zum einen ist es der rasche Aufbau, denn Blockbohlenhäuser oder Blockhäuser können in der Regel in nur wenigen Wochen aufgebaut werden. Damit erspart sich jeder Bauherr erheblich Zeit und Geld, da er ja rasch in sein neues Zuhause einziehen kann. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass das Wohnklima in Häusern aus Blockbauweise sehr gesund ist. Dies ist der Filtereigenschaft des Holzes geschuldet, die Gifte aus der Atmosphäre absorbiert. Nicht zu unterschätzen ist auch der angenehme Duft des natürlichen Rohstoffes, der in einem Haus aus Blockhaus immer irgendwie in der Luft liegt.

Grundlegende Eigenschaften eines Blockhauses

Der gemütliche Wohneffekt, den viele aus dem scandinavian Wohnstyle kennen, ist ein Argument für die Massivholzbauweise. Ein weiterer ist, dass Blockhäuser nicht verstauben. Holz gilt als natürlicher Feind von Staub, der weder auf den Holzoberflächen noch auf in den Ritzen der Wände zu finden ist. Auch der Brandschutz ist ein wichtiges Thema, denn entgegen der volkstümlichen Meinung gelten Blockhäuser als brandschutzbeständiger als Masivhäuser. Ist eine Renovierung notwendig, erfolgt diese weitaus kostengünstiger als bei Ziegelbauten. Sogar die hervorragende Schimmelresistenz spricht für die Bauweise in Blockbohlen oder Blockbauweise. Holz speichert nämlich Feuchtigkeit in seinen Poren, während in einem Massivhaus diese an den Wänden kondensiert und Schimmelbildung hervorruft.

Optimale Wärmedämmung mit der Aufdachdämmung für das Haus

Foto: Ian Allenden - 123RF Stock Foto

Foto: Ian Allenden – 123RF Stock Foto

Eine Aufdachdämmung ist eine Dachisolierung, die von außen wirkt und oberhalb der Sparren befestigt wird. Bei Neubauten wird sie vor der Eindeckung des Daches angebracht und dient vor allem der Wärmedämmung. Wird das Gebäude im Zuge einer energetischen Modernisierung oder aber einer einfachen Dachrenovierung saniert, kann eine Aufdachdämmung nachträglich angebracht werden. Allerdings erst dann, wenn eine Dachentkernung vorgenommen wurde. Grundsätzlich wird bei dieser Maßnahme der Dämmung eine Holzschalung an der Außenseite des Daches montiert, womit die komplette Dachfläche lückenlos und durchgehend abgedeckt wird. Dabei ist die Form des Daches und die Neigung nicht entscheidend, sie kann also sowohl bei den in Deutschland häufigen Steildächern ebenso angebracht werden wie bei Flachdächern.

Eine Dämmung ohne Wärmebrücke

Ein wesentlicher Vorteil der Aufdachdämmung ist, dass sie einen qualitativ hochwertigen Wärmeschutz des gesamten Bauwerkes bietet, ohne dass dabei Wärmebrücken entstehen. Damit ist eine sehr effektive Dämmung der Dachfläche gewährleistet und eine deutliche Einsparung der Heizkosten kann erreicht werden. Wer als Hausbesitzer eine Aufdachdämmung anbringen lässt, kann mit einer Energiereduzierung zwischen 15 und 25 Prozent rechnen. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Methode ist, dass ein hervorragender Brand- und Schallschutz entsteht. Der komplett durchgängige Aufbau der Isolierung des Daches bietet perfekten Schutz des Dachgeschosses gegen Wärmeverluste, aber auch gegen den äußeren Lärmpegel wie er etwa bei viel befahrenen Straßen oder aber entlang von Bahnstrecken häufig vorkommt.

Günstiges Dämmmaterial erhöht Wohnkomfort

Wer eine Aufdachdämmung anbringen lässt, verwendet dabei meist herkömmliche Steinwolle als Dämmmaterial. Damit kommen zu den vielen Vorteilen dieser Dämmmethode noch ein weiterer dazu. Denn das nicht brennbare Material der Steinwolle unterstützt den hohen Brandschutz der Aufdachdämmung und wirkt sich schonend auf die Finanzen des Hausbesitzers aus. Grundsätzlich ist dieser Werkstoff nämlich bereits mit einem Preis zwischen zwei und sechs Euro pro Quadratmeter im Handel erhältlich, womit er in Sachen Effizienz und Sparsamkeit in jedem Fall punktet.

Eine Holzfassade gilt als ökologische Maßnahme

Foto; jensjunge - pixabay

Foto; jensjunge – pixabay

Holz ist ein natürlicher Werkstoff und gehört damit fix zu einer modernen Fassadengestaltung. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, um das Material zu verarbeiten. Die Palette reicht von einer Verkleidung aus Brettern oder Schindeln bis hin zu Fassadenelementen aus plattenförmigen Holzwerkstoffen. Auch bei der Verarbeitung sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt, denn eine Holzfassade kann aus waagrechten, senkrechten oder quer angebrachten Brettern gestaltet sein. Zeitgemäß sind sie vor allem auch im Punkt Energie sparen und Nachhaltigkeit. Dabei spielt die Wärmedämmung, die sich zwischen Holschalung und tragender Wand befindet, die wesentliche Rolle und fungiert als Idealform eines Wärmeschutzes. Zusätzlich ist Holz als natürlicher Baustoff bekanntermaßen atmungsaktiv und sorgt für ein angenehmes Raumklima in den jeweiligen Zimmern des Gebäudes. Sogar bei der Herstellung punktet eine Holzfassade als ökologisch wertvoll, denn sie verbraucht bei diesem Prozess nur einen geringen Energieaufwand. Zudem kommt die Tatsache, dass die zum Einsatz kommenden Holzarten durchaus langlebig sind und bei einer späteren Sanierung in jedem Fall umweltgerecht entsorgt werden können.

Eine Holzfassade ist wartungsfrei

Wer sich für eine schmucke Holzfassade bei seinem Zuhause entscheidet, hat damit wenig Arbeit. Denn grundsätzlich gilt die Faustregel, dass hier nur alle zehn Jahre eine Nachbehandlung bzw. Bearbeitung notwendig wird. Vor allem wenn Hausbesitzer Lärche, Zeder und Zypresse oder aber Edelkastanie und Eiche bzw. Robinie verwenden, können sie sich auf den natürlichen Schutz dieser Holzarten verlassen. In Fachkreisen gelten daher diese Holzarten als besonders wartungsfrei, wobei als Nachteil gesehen werden muss, dass sich im Laufe der Jahre eine leicht silbrige Patina bildet. Wer lieber Farbe an seiner Holzfassade haben möchte, der sollte sich für Fichten- oder Tannenholz entscheiden. Diese können problemlos mit einem bunten Anstrich gefärbt werden. Für den bloßen Schutz vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung genügt es auch, bei der Holzfassade eine pigmentierte Beschichtung aufzutragen.

Eine Holzverschalung wirkt optisch und funktional

Grundsätzlich ist eine Verschalung, die auch als Schalung bezeichnet werden kann, eine flächige Konstruktion aus Holzbrettern, die dauerhaft Konstruktionen verkleiden soll. Dies hat nicht nur funktionale, sondern auch optische Gründe. Meist dient die Holzverschalung nämlich als zusätzliche Dämmung und als Wetterschutz für Fassaden. Wer sie als ästhetische Maßnahme an seinem Haus oder einem sonstigen Gebäude anbringt, der sollte sich zwischen Naturholz, das unbehandelt bleibt, und Holz, dessen Maserung durch eine Holzlasur entsprechend in Szene gesetzt wird, entscheiden. Sehr edel wirkt eine Verschalung aus Holz, wenn dazu geformte oder gehobelte Schallhölzer, die nach individuellen Farbwünschen lackiert werden können, verwendet werden.

Umweltaspekt kann im Vordergrund stehen

Wer seine Holzverschalung aus Gründen der Nachhaltigkeit oder des ökologischen Bewusstseins baut, der sollte dazu eine Holzart der eher günstigen Art verwenden. Komplett chemisch unbehandelt verfällt das Holz zwar im Laufe der Zeit, entwickelt aber einen ganz individuellen grauen oder silbergrauen Farbton, der optisch sehr überzeugend ist. Für eine hochwertige Verschalung kann auch edleres Holz verwendet werden, das durch hohe Wetterbeständigkeit punktet. Die Haltbarkeit ist dabei meist bis zu drei Mal so hoch wie bei traditionellem Holz. Zudem wird die Verschalung sehr pflegeleicht, denn Streichen mit Farbe fällt komplett weg, womit Aufwand, Zeit und Geld für die chemischen Färbemittel ausfallen. Um mit seiner Verschalung doch optische Akzente zu setzen, kann der Hausbesitzer zwischen Holzglasur und Decklack unterscheiden und dies individuell auf die übrige Gestaltung des Gebäudes abstimmen. Wer also Holzfenster und andere Holzbauteile am Haus hat, sollte Decklack verwenden. Äste, Maserungen und Knacken bleibt hier komplett erhalten.

Holzverschalungen kreuz und quer verbauen

Eine Holzverschalung an der Hausfassade kann in unterschiedlichen Mustern verbaut werden. Die einzelnen Hölzer können senkrecht, waagrecht und in jeder individuellen Schräglage verbaut werden. Wichtig ist auch die Verbindung bzw. Überdeckung, die natürlich entsprechend durchdacht sein sollte, um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern. Im Fachhandel gibt es auch aufwändig erstellte Fertigbauteile für eine Holzverschalung, die optisch einem Innenpaneel ähnlich ist. Diese werden einfach zusammen gesteckt oder zusammen geschoben. Dadurch, dass die Hölzer exakt ineinander gepasst werden, werden sie wasserfest.

Was bezeichnet der Begriff Hartholz

Der Begriff Hartholz bezeichnet verschiedene Hölzer, die alle als besonders fest gelten. Bedingt durch ein zumeist langsames Wachstum, besitzt Hartholz einen hohen Anteil an Fasern sowie eine enge Gefäßstruktur bei gleichzeitig hoher Dichte. Der Begriff Hartholz kann jedoch nicht pauschal für bestimmte Holzsorten benutzt werden, da sich der Standort und weitere Wachstumsparameter auch auf die späteren Holzeigenschaften bestimmter Baumarten auswirken.

Welche Eigenschaften sind kennzeichnend für Hartholz

hartholzDie wichtigsten Eigenschaften von Harthölzern sind ein relativ hohes Gewicht sowie eine spezifische Härte. Solches Holz ist vergleichsweise sowohl maschinell als auch händisch eher schwer bis mäßig zu bearbeiten. Harthölzer können der Witterung besonders lange standhalten. Darüber hinaus weist es einen hohen Widerstand gegen viele Holzschädlinge auf.

Für diese Zwecke kann Hartholz verwendet werden

Aufgrund seiner Witterungsbeständigkeit eignet sich dieses Holz insbesondere für eine Verwendung im Freien. Es kann im Erdbau und Wasserbau gleichermaßen eingesetzt werden. Auch im Innenbereich kann der Einsatz von Hartholz sinnvoll und notwendig sein. Für Bereiche, die besonderen Belastungen ausgesetzt sind (z.B. Holzfußböden), werden oftmals und gerne Harthölzer gewählt. Darüber hinaus gilt Hartholz aufgrund seiner relativ hohen Dichte als guter Brennstoff mit einem hohen Heizwert.

Das Holz von der Kiefer

Kiefernholz ist einer der europaweit verbreitetsten Holzwerkstoffe, dessen Anwendungs- und Einsatzbereiche weit verzweigt sind. Kiefernholz bezeichnet in Europa fast ausschließlich das Holz der Waldkiefer.

Grundlegende Eigenschaften von Kiefernholz

kiefernholzKiefernholz ist ein Holzwerkstoff, welcher sich unkompliziert bearbeiten lässt. Sägen, Fräsen und Hobeln sind ebenso problemlos möglich, wie die Verbindung einzelner Kiefernholzelemente mittels Nägeln, Schrauben oder durch das Leimen. Dieses Holz ist auch für viele Anstriche geeignet, insbesondere für Lacke, Lasuren und Beizen. In Abhängigkeit von der Holzqualität, kann sich jedoch ein erhöhter Harzgehalt des Kiefernholzes negativ hinsichtlich der Aufnahme des Anstriches auswirken.

Verwendungsweisen von Kiefernholz

Kiefernholz findet insbesondere als Schnittholz, Rundholz und Furnierholz eine Verwendung. Zudem wird es für die Herstellung von vielen Holzwerkstoffen – insbesondere für die Herstellung von Spanplatten – genutzt. Als Konstruktionsholz und Bauholz erfährt das Holz der Kiefer sowohl im Innenbereich als auch im Außenbereich eine vielfältige Verwendung. So beispielsweise für Dachkonstruktionen, Treppen und Fenster sowie Fußböden. Auch für Zäune, für Spielplatzausstattungen sowie für Terrassenüberdachungen wird Kiefernholz verwendet.

Die Herstellung von Möbeln ist ein ebenso wichtiges Anwendungsgebiet dieser vielseitigen Holzart. Häufig wird es als Holzwerkstoff in Form von Blindholz oder für den Bau einfacher Möbel verwendet. Im Rahmen einer energetischen Nutzung werden Kieferhölzer in Form von Holzpellets, von Holzbrikett sowie von Hackschnitzeln als Brennmaterial verwendet. Für das direkte Heizen im Brennofen ist das Holz  jedoch weniger geeignet. Grund hierfür ist sein hoher Harzgehalt, welcher unter Umständen rasch zu einer Versottung des Kaminzuges führen kann.

Das Holz von der Robinie

robinienholz

Fotoquelle: schaefer_rudolf

Die Verwendung von Robinienholz ist weit verbreitet. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit und hohen Belastbarkeit wird das Holz der Robinie schon seit geraumer Zeit für diverse Zwecke genutzt. Das Holz der Robinie ist ein erstklassiges Konstruktionsholz und auch für starke Beanspruchungen geeignet.

Die wichtigsten Eigenschaften von Robinienholz

Robinienholz gilt als widerstandsfähig gegen Holzfäule und ist darüber hinaus ausgesprochen hart, fest und dennoch biegsam. Dabei hat diese Holzart hat ein vergleichsweise hohes Gewicht. Es lässt sich schwer verarbeiten, bietet aber den Vorzug, ohne chemische Konservierung im Außenbereich besonders haltbar zu sein.

Hierfür kann Robinienholz verwendet werden

Für Robinienholz gibt es vielfältige Verwendungsbereiche. So wird es beispielsweise im Möbelbau, als Grubenholz im Bergbau, als Schwellenholz bei der Bahn und im Weinbau genutzt. Durch seine lange Haltbarkeit bei einer Nutzung im Außenbereich, eignet sich das Holz auch für den Bau von Kinderspielplatzgeräten sowie für den Bau von Gartenmöbeln. Zwischenzeitlich gilt das Holz der Robinie als eine alternative Verwendungsmöglichkeit für tropische Hölzer. Diese vielseitige Holzart gilt darüber hinaus auch als gutes Brennholz mit einem vergleichsweise hohen Heizwert.

Das Holz von der Plantane

Stämme von Plantanen können einen Durchmesser von über zwei Metern sowie ein Alter von 300 bis 1000 Jahren erreichen. Aufgrund ihres langen und langsamen Wachstums, gilt das Holz der Plantane als besonders hochwertig.

Welche Eigenschaften besitzt Plantanenholz?

plantane

Fotoquelle: misone2000

Plantanenholz ist schwer und relativ hart. Darüber hinaus ist es besonders zäh und es besitzt dennoch elastische Eigenschaften. Das Holz der Plantane ist in hohem Maße verformbar. Jedoch sollte es vor einer Verarbeitung gut getrocknet werden, da es zum Verziehen und Reißen neigt. Plantanenholz gilt als nicht witterungsfest und ist für eine Verwendung im Außenbereich nicht geeignet. Es lässt sich sowohl maschinell als auch von Hand gut verarbeiten. Es eignet sich beispielsweise gut für das Dampfbiegen. Diese Holzart lässt sich jedoch vergleichsweise schlecht spalten.

Verwendungsarten von Plantanenholz

Hauptsächlich wird Plantanenholz im Innenausbau verwendet. Hier kommt es vorwiegend als Furnierholz sowie als Möbelholz zum Einsatz.  Darüber hinaus eignet es sich auch gut für Drechselarbeiten. Auch als Brennholz ist Plantane sehr gefragt.

Das Holz von der Birke

Fotoquelle: The Knowles Gallery under CC BY License

Fotoquelle: The Knowles Gallery under CC BY License

Als Bauholz spielt Birkenholz wegen seiner geringen Tragkraft kaum eine Rolle. Aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften kommt es jedoch in vielen holzverarbeitenden Bereichen zum Einsatz.

Die wichtigsten Eigenschaften von Birkenholz

Die Färbung von Birkenholz variiert zwischen gelblichweiß, rötlichweiß bis hin zu hellbräunlich. Es gilt als schweres bis mittelschweres, zähes und elastisches Holz. Es hat eine mittlere Bruchfestigkeit. Es trocknet gut und langsam, besitzt jedoch eine Neigung zum Reißen bzw. zum Verziehen.

Das Holz der Birke lässt sich gut bearbeiten und eignet sich auch für das Schnitzen und Drechseln. Es ist biegsam, aber eher schwer spaltbar. Es lässt sich gut mittels Schrauben und Nägeln verbinden, kann sich beim Verleimen jedoch als problematischer Holzwerkstoff erweisen.

Für diese Zwecke kann Birkenholz verwendet werden

Heutzutage wird Birkenholz vorwiegend als Furnier sowie zu Sperrholzplatten verarbeitet. Auch kommt es bei der Herstellung von Möbelstücken als Vollholz zum Einsatz.  Birke eignet sich hervorragend zum Drechseln und wird häufig auch für Schnitzarbeiten verwendet. Im Musikinstrumentenbau wird Birkenholz für verschiedene Bauelemente genutzt, so beispielsweise für Böden und Zargen von Gitarren. Auch eignet sich das Holz im Innenausbau als Parkettfußboden. Besonders beliebt ist diese Holzart als Brennstoff und ist dabei insbesondere unter den Besitzern von Kaminöfen sehr beliebt. Es besitzt einen hohen Brennwert und allgemein gute Brenneigenschaften.

Das Holz von der Buche

Buchenholz ist eine der in Deutschland am häufigsten verwendeten Holzarten. Seine spezifischen Eigenschaften ermöglichen eine Verwendung in vielen Einsatzbereichen.

Die wichtigsten Eigenschaften von Buchenholz

bucheBuchenholz besitzt kurze Fasern und es ist sehr dicht. Es hat eine große Härte und gilt als zäher Holzwerkstoff. Das Holz der Buchen ist verformbar und schlagfest. Vor der Verarbeitung sollte es sorgfältig getrocknet werden, da es die Eigenschaft besitzt, stark zu Schwinden. Neben dem Kiefernholz und Fichtenholz, ist Buchenholz das in Deutschland am häufigsten verwendete Industrieholz. Als Bauholz oder Konstruktionsholz ist das Holz wegen seiner mangelhaften Standfestigkeit jedoch nicht besonders gut geeignet.

Buche ist gut spaltbar, und lässt sich sowohl von Hand als auch maschinell problemlos verarbeiten. Unter der Einwirkung von Dampf lässt sich Buchenholz ausgesprochen gut biegen.

Hierfür kann Buchenholz verwendet werden

Hauptsächlich wird Buche bei der Herstellung von Möbeln verwendet, wo es sowohl als Massivholz sowie als Sperrholz eingesetzt wird. Das Holz der Buche ist für die Herstellung von widerstandsfähigen und harten Oberflächen an besonders beanspruchten Möbelstücken geeignet. So werden beispielsweise Büromöbel und Stühle aus Buchenholz gefertigt. Eine Besonderheit bei der Herstellung von Möbel bietet das Kernbuchenholz.  Durch seine spezifische Härte eignet sich Buchenholz auch für den Bau von Treppen und als Parkett- bzw. Holzpflasterfußboden.

Zudem werden viele alltägliche Gebrauchsgegenstände unter der Verwendung dieser Holzart gefertigt. So beispielsweise Werkzeuggriffe, Werkbänke und Gerätestiele. In der Spielzeugindustrie ist es die am häufigsten verwendete Holzart. Auch als Furnier kommt Buchenholz zum Einsatz. Darüber hinaus ist es ein erstklassiges Brennholz mit einem sehr hohen Brennwert, welches von Kaminofenbesitzern sehr geschätzt wird. Auch findet das Holz bei der Herstellung von Grillkohle eine Verwendung.

Das Holz von der Eiche

Ein besonders gefragter Holzwerkstoff ist das Eichenholz. Es gilt als sehr hart, überaus haltbar und wird vielfältig verwendet. Der Einsatz und die Verarbeitung von Eichenholz sind weit verbreitet und haben eine lange Tradition. So ist das Holz der Eiche in vielen historischen Bauwerken verbaut.

Welche Eigenschaften besitzt Eichenholz

eicheEiche zählt zu den so genannten Harthölzern. Von seiner Beschaffenheit ist es besonders fest und schwer. Das Kernholz der Eiche hat eine besonders hohe Beständigkeit gegen Verrottung und wird nur in sehr seltenen Fällen vom Wurmfraß befallen. Zudem ist das Holz leicht spaltbar und lässt sich sowohl von Hand als auch maschinell gut verarbeiten. Es lässt sich gut verleimen und beizen und ist über Dampf biegsam.

Hierfür kann Eichenholz verwendet werden

Eichenholz von Stämmen mit besonders gutem Wuchs eigenen sich insbesondere für eine Verarbeitung zu Furnieren. Darüber hinaus wird das Holz für den Möbelbau, sowie für Fenster und Türen verwendet. Auch für den Bau von Treppen und als Fußbodenbelag in Form von Parkett ist es geeignet. Seine Beständigkeit gegen Wasser lässt auch eine Verwendung im Wasserbau zu.

Des weiteren wird es gerne im Schiffbau, im Waggonbau sowie im Fahrzeugbau verwendet. Ebenfalls kommt es bei der Garten-, Park- und Landschaftsgestaltung zum Einsatz.  Das Holz der Eiche gilt darüber hinaus auch als gutes Brennholz mit einem hohen Heizwert.

Das Holz von der Erle

Vorwiegend wird das Holz der Schwarz-Erle als so genanntes Erlenholz verwendet. In deutlich geringerem Umfang wird Europa auch das Holz der Grau-Erle als Erlenholz genutzt. Das Erlenholz besitzt eine schlichte Struktur.

Die grundlegenden Eigenschaften von Erlenholz

Erlenholz

Fotoquelle: randihausken

Erlenholz ist rötlichgelb bis rötlichweiß und dunkelt unter Lichteinwirkung nach. Auch eine helle rötlichbraune Färbung ist möglich. Das Holz der Erle ist darüber hinaus von einer gleichmäßigen, besonders feinen Struktur geprägt. Erlenholz ist ein weiches, elastisches, leichtes und tragfähiges Holz. Es schwindet kaum und muss vor einer Verarbeitung nur kurz abgelagert werden. Das Schnittholz sollte zur Trocknung gestapelt und anschließend unter einem Dach gelagert werden.

Wird naturbelassenes Erlenholz der Witterung ausgesetzt, ist es nicht dauerhaft und beständig. Gleiches gilt auch für den Kontakt mit der Erde. Unter Wasser verbaut, weist  das Holz hingegen eine ähnliche Dauerhaftigkeit wie Eichenholz auf. Jedoch ist Erlenholz wiederum sehr anfällig für den Holzwurmbefall. Das Holz der Erle lässt sich unproblematisch Bearbeiten und eignet sich für das Sägen, Fräsen, Schnitzen und Drechseln. Auch bei einer Behandlung der Oberflächen erweist sich problemlos.

Verwendungsarten von Erlenholz

Dieses Holz  findet eine vielfältige Verwendung, so etwa als beigemischtes Faserholz bei der Herstellung von Span- und Faserplatten. Es eignet sich für die Herstellung von Spielwaren ebenso, wie zur Imitation von Edelhölzern durch ein entsprechendes Beizen. Auch beim Bau von Musikinstrumenten wird Erlenholz eingesetzt. Die Beständigkeit unter Wasser lässt auch eine Verwendung für den Wasserbau zu. Hier wurde Erlenholz schon vielfach als Pfahlholz sowie beim Bau von Schleusentoren eingesetzt.

Was versteht man unter Kernbuche?

kernbucheDer Begriff Kernbuche ist eine Bezeichnung insbesondere der Möbelindustrie für ein spezielles Holz der Buche bzw. der Rotbuche. Dieses weist wolkige, kernholzähnliche Verfärbungen auf. Im Gegensatz zur Bezeichnung, handelt es sich hierbei jedoch nicht um Kernholz im ursprünglichen Sinne (wie beispielsweise bei Lärchen oder Eichen).  Ursache für die Verfärbungen ist ein natürlicher Veränderungsprozesses des Holzes von Buchen während deren Lebensspanne. Bei nicht allen Buchen setzt dieser Veränderungsprozess ein und die kernholzähnliche Struktur ist ausschließlich beim Holz alter Bäume anzutreffen.

Welche Eigenschaften besitzt Kernbuche?

Als Kernbuche bezeichnetes Holz weist eine auffällig markantere, lebendiger wirkende Maserung als das übliche Buchenholz auf. Gewöhnliches Buchenholz besticht im Normalfall hingegen gerade durch seine unauffällige und gleichmäßige Maserung.

Hierfür kann Kernbuche verwendet werden

Aufgrund der markanten, kernholzähnlichen Maserung eignet sich Kernbuche ausgesprochen gut für dekorative Zwecke. So findet Kernbuche eine zunehmende Verwendung zum Beispiel auf den Oberflächen von Möbeln und weiteren Inneneinrichtungsgegenständen.

Was ist massives Holz?

massivholzMit dem Begriff Massivholz werden Erzeugnisse aus Holz (z.B. Bretter, Bohlen, Balken o.ä.) bezeichnet, deren Querschnitte direkt aus einem Baumstamm herausgearbeitet wurden. Alternativ auch als Vollholz bezeichnet, ist Massivholz ein weit verbreiteter Werkstoff. Im Gegensatz zu anderen Holzwerkstoffen, ist das Gefüge und die Struktur von Massivholz weder mechanisch noch chemisch verändert worden. Der Werkstoff ist weitestgehend naturbelassen und wird vor einer weiteren Verarbeitung ggf. noch einem Trocknungsprozess unterzogen.

Die wichtigsten Eigenschaften von Massivholz

Massivholz eignet sich insbesondere gut als Baumaterial, da es aufgrund seiner geringen Dichte vergleichsweise leicht ist und zugleich als besonders steif gilt. Es lässt sich mit verschiedenen Verfahren (z.B. Bohren, Sägen, Schleifen) gut verarbeiten und ist beständig hinsichtlich der Dauerhaftigkeit.

Verwendung von Massivholz

Die Verwendung von Massivholz hat in vielen holzverarbeitenden Gewerken eine lange Tradition. Insbesondere im Bauwesen wird Massivholz seit mehreren tausend Jahren verwendet. Viele historische Bauten wurden aus massivem Holz errichtet. Auch in der Gegenwart wird Massivholz bei vielen Bauausführungen eingesetzt. Es wird als Baurundholz, als Bauschnittholz sowie in der Sonderform des Konstruktionsvollholzes verwendet, wobei Letzteres als besonders verzugsarm gilt. Auch Kanthölzer, Latten und Bretter sind Holzwerkstoffe aus Massivholz.

Darüber hinaus werden viele Holzprodukte aus Massivholz gefertigt. Zu nennen sind hier beispielsweise Fenster und Türen, aber auch das Parkett als Bodenbelag oder Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände.