Wer eine Sauna hat, freut sich über die sinkenden Temperaturen. Es gibt doch nichts Wohltuenderes, als einen nasskalten Tag mit einem Saunagang zu versüßen. Die wohlige Wärme wirkt nicht nur wie Balsam für die Seele, die Abwehrkräfte des Körpers werden gestärkt und man rüstet sich für den kommenden Winter.

Der Besuch der Sauna ist in der kalten Jahreszeit ein Hochgenuss. Mit dem Einsatz von Kräutern wird die wohltuende Wirkung noch verstärkt. Körper und Seele werden gestärkt.

Der Besuch der Sauna ist in der kalten Jahreszeit ein Hochgenuss. Mit dem Einsatz von Kräutern wird die wohltuende Wirkung noch verstärkt. Körper und Seele werden gestärkt.

Wer in seiner Sauna Kräuter verwendet, kann diese positiven Auswirkungen sogar noch deutlich verstärken. Haben Sie es schon einmal probiert? Erfahren Sie alles, was Sie über Sauna Kräuter wissen müssen. Faszinierende Düfte und wohltuende Wirkungen erwarten Sie. 

Die ätherischen Öle der Kräuter werden durch die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit in der Sauna freigesetzt, und können so ihre Wirkung entfalten. Besonderes im Herbst und Winter ist das eine wahre Wohltat. Die Kräuter können auf verschiedene Arten in der Sauna eingesetzt werden:

  1. Der klassische Sauna-Aufguss. Diese Variante ist wohl jedem Saunagänger bekannt. Dem Aufgusswasser werden naturidentische oder natürliche Öle hinzugefügt, die dann auf den heißen Steinen verdampfen. Versuchen Sie jedoch auch einmal, die Kräuter in ihrer ursprünglichen Form zu verwenden.
  2. Frische Kräuter können zusammengebunden und über dem Ofen aufgehängt werden. Dafür eignet sich natürlich hervorragend Ihre Kräuter-Ernte aus dem eigenen Garten.
  3. Sauna Kräuter können auch in einem speziellen Verdampfertopf deponiert werden. Der Topf wird mit Wasser gefüllt, die Kräuter kommen in ein Sieb darüber. Der Verdampfertopf hängt entweder über dem Ofen oder steht direkt auf den Steinen. Der Wasserdampf löst die ätherischen Öle aus den Kräutern, sie verbreiten sich gleichmäßig und entfalten ihre Wirkung. Für den Verdampfertopf gibt es im Handel eine Vielzahl verschiedener fertiger Kräutermischungen. Diese haben den Vorteil, dass die Mischungen ausgewogen sind und kein Duft zu sehr dominiert. Zudem müssen Sie den Verdampfertopf nicht umständlich reinigen, denn die Mischungen befinden sich in Beuteln. Aber natürlich können Sie auch Ihre eigene Sauna Kräuter Mischung zusammenstellen.

Sauna Kräuter und ihre Wirkungen

Eukalyptus: Eignet sich hervorragend, um eine Erkältung im Anfangsstadium zu bekämpfen. Es wirkt schleimlösend und antiseptisch.

Pfefferminze: Wirkt anregend, fördert das seelische Gleichgewicht und wirkt heilsam auf die Atemwege.

Holunder: Eine der ältesten Heilpflanzen, der unsere Vorfahren magische Kräfte zugeschrieben haben. Holunder wirkt antibakteriell und kann trockenen Husten lindern.

Rosmarin: Hat eine anregende Wirkung und hilft bei niedrigem Blutdruck.

Melisse: Sie wirkt beruhigend und unterstützt den Stressabbau und die tiefe Entspannung. Hilfreich bei Kopfschmerzen.

Lavendel: Wirkt aufheiternd und entspannend. Lindert Ängste und Nervosität.

Kamille: Beruhigt die Atemwege und wirkt entzündungshemmend. Wer unter Muskelkrämpfen leidet, kann sich mit der Kamille Linderung verschaffen.

Salbei: Stärkt die Immunkräfte und rüstet den Körper für die dunkle und kalte Zeit. Salbei beruhigt, hat eine antibakterielle Wirkung und unterstützt die Atemwege.

Die Kräuter Sauna – so funktioniert es richtig

Das Saunieren mit Kräutern wird zumeist bei moderaten Temperaturen von 55 – 60 Grad Celsius vorgenommen. Die Luftfeuchte sollte bei rund 60 Prozent liegen. Durch die Sanftheit der Kräutersauna ist sie auch für Saunaneulinge bestens geeignet.

Natürlich können Sie Sauna Kräuter in der heimischen Sauna auch bei höheren Temperaturen einsetzen, gerade so, wie Sie es am liebsten mögen. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Herbstzeit!