Vielleicht sind Sie in dem einen oder anderen Bereich ein Meister im Garten– die Rosen gedeihen bei Ihnen ganz wunderbar oder Ihre Birnen tragen, dass die Nachbarn vor Neid ganz blass werden. In anderen Bereichen jedoch machen Sie immer wieder dieselben Fehler im Garten, so dass die Schädlinge überhand nehmen oder Ihre Wasserrechnung Ihnen die Tränen in die Augen treibt. Fehler im Garten sind lästig, manchmal kosten sie auch Geld, doch immer lassen sie sich vermeiden. Lernen Sie aus den Fehlern von anderen und bringen Sie Ihr Gartentalent voran! Mit unseren Tipps lernen Sie, Fehler im Garten zu vermeiden. Nicht irgendwelche Fehler – sondern die schlimmsten.

Pestizide sprühen

Ja, auf den ersten Blick scheint es einfacher, gegen unerwünschte Besucher im Garten mit chemischen Mitteln vorzugehen. Letztendlich schaden wir uns mit diesen Maßnahmen jedoch selbst. Die Gifte gelangen über den Boden in das Grundwasser und stecken in den Früchten unserer Pflanzen. Wir sollten uns genau überlegen, ob wir einen Konzern wie Monsanto wirklich in unsere Gärten lassen wollen. Das tun wir jedoch, wenn wir gegen Unkraut  massenhaft Roundup einsetzen, dessen Inhaltsstoff Glyphosat sich im Körper ablagert. BESSER: Unkraut jäten, Mulchen, biologischer Pflanzenschutz. Denn: Durch den Einsatz von Chemie werden auch die nützlichen Bewohner im Garten vertrieben. Und das ist wohl einer der schlimmsten Fehler im Garten, den man machen kann.

Nützliche Insekten vertreiben

Wir müssen uns damit abfinden, dass es niemals einen Garten geben wird, in dem nicht ein Unkraut und eine Blattlaus ihr „Unwesen treiben“. Diese Lebewesen sind Bestandteil der Natur, welcher wir unsere Gärten nur abtrotzen. Man kann jedoch auch im kleinen Rahmen das große Wunder Gleichgewicht beobachten. Sie haben Blattläuse? Dann werden Marienkäfer kommen und sie in Schach halten. Versuchen Sie jedoch, die Blattläuse zu vergiften, werden am Ende nur die Marienkäfer tot sein. Auch die Vögel in Ihrem Garten, die Sie durch Nistkästen, eventueller Fütterung und mit einem Vogelbad anlocken, sind Ihnen gern bei der Beseitigung von Schädlingen behilflich. Nützlinge lassen sich mittlerweile problemlos online bestellen.

Verschwenderisch mit Wasser umgehen

Trinkwasser ist ein kostbares Gut, wie wir alle wissen. Es gibt keine gesicherten Informationen darüber, wie lange uns noch sauberes Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung stehen wird. Nicht nur die exzessive Landwirtschaft, auch Frackin bedroht das Grundwasser. Wer also gern permanent einen saftigen, grünen Rasen haben will ist auf jeden Fall in einem Konflikt: Jeden Tag sprengen, oder lieber doch nicht? Wer nicht genug gießt, treibt die Wurzeln der Pflanzen eher dazu, in den oberen Bereichen zu bleiben, denn dort finden sie Wasser. Besser als wenig zu gießen ist also: Gar nicht gießen. Selbst wenn der Rasen braun wird, erholt er sich beim nächsten Regen schnell wieder. Zier- und Nutzpflanzen müssen in der Regel nur nach dem Auspflanzen gegossen werden. Das gilt zumindest dann, wenn die Niederschläge dem jeweiligen Durchschnitt entsprechen. Ob man sehr viel gießen muss, hängt natürlich auch mit der Pflanzen- und Standortwahl zusammen.

Die falschen Pflanzen aussuchen

Wer eine wasserliebende Pflanze an einen trockenen Standort setzt, muss sich nicht wundern, dass tägliche Wassergaben unerlässlich sind. Natürlich, viele exotische Pflanzen sind schön, und häufig im Handel zu günstigen Preisen zu bekommen. Dennoch sollte man bei der Bepflanzung des Gartens den Standort genau beachten. Lavendel braucht nun einmal einen vollsonnigen Standort, und eine Steppenpflanze sollte nicht im Feuchten stehen. Machen Sie sich mit der Qualität und Beschaffenheit Ihres Bodens vertraut, beobachten Sie, wo im Garten die Sonne wie lange scheint und suchen die passenden Pflanzen aus. Am besten sind einheimische Sorten! Mit ihnen ist auch die heimische Tierwelt ideal vertraut, so dass Flora und Fauna eine perfekte Symbiose eingehen können.

Falsch Düngen

Zu wenig, zu viel, das Falsche, zu häufig – richtig Düngen ist eine kleine Kunst, doch mit ein paar Tipps wird es zur Leichtigkeit. Keinesfalls sollte standardmäßig gedüngt werden. Phosphor, Kalium und Stickstoff – die Stoffe, die Pflanzen zum Wachstum brauchen – sind eigentlich ohnehin im Boden vorhanden und werden von dort aufgenommen. Manchmal ist die Erde jedoch „ausgelaugt„, vor allem wenn immer die gleichen Pflanzen an denselben Stellen stehen. Mit einer genauen Analyse des Bodens kann man die gezielte Düngergabe planen, Generell gilt, dass Pflanzen in (bzw. nach) der Blüte am meisten Dünger benötigen. Mit einem Brennnesselsud kann man kaum etwas falsch machen, und auch sonst gibt es einige Möglichkeiten, ohne Chemie zu düngen.

Bäume im Winter beschneiden

Ein Baumschnitt zum falschen Zeitpunkt kann eine Menge Schaden anrichten. Im Winter läuft der Stoffwechsel der Bäume auf Sparflamme. Werden sie jetzt beschnitten, haben Keime leichtes Spiel, wenn sie an den Schnittstellen eindringen. Der „müde“ Baum hat dem nichts entgegen zu setzen – und wird krank. Schneiden Sie Bäume, wenn sie vital sind und kurz vor dem Austrieb stehen. Dann wird der Schnitt auch sehr gut vertragen, denn die Wunde kann viel schneller heilen. Je nach Baum ist dieser ideale Zeitpunkt irgendwann zwischen März und Juni.

Und dann gibt es da natürlich noch:

Wer beim Bau des Gartenhauses Fehler im Garten begeht, wird nicht lange Freude an seinem Exemplar haben. Foto: 123rf.com

Wer beim Bau des Gartenhauses Fehler im Garten begeht, wird nicht lange Freude an seinem Exemplar haben. Foto: 123rf.com

Die größten Fehler im Garten: Beim Gartenhaus-Bau

Für die Vermeidung dieser Art von Fehlern sind wir natürlich Spezialisten. Und seien Sie sicher, wir haben schon einige marode Hütten gesehen, die dann durch ein professionelles Butenas Gartenhaus ersetzt worden sind. Wenn Sie Ihr Gartenhaus unbedingt allein bauen wollen, ist das durchaus möglich. An der einen oder anderen Stelle sollten sie sich jedoch helfen lassen. Zum Beispiel beim:

Fundament

Wie alles im leben sollte auch ein Gartenhaus auf einem stabilen Fundament stehen. Es gibt verschiedene Arten von Fundamenten. Welches das richtige für Ihren Standort ist, lässt sich am besten vor Ort entscheiden. Lassen Sie sich an diesem Punkt helfen und schaffen Sie den idealen Untergrund für Ihr Gartenhaus! Wenn Sie es einfach auf die Wiese stellen, wird es dort nicht lange sein. Die Feuchtigkeit aus dem Untergrund dringt in das Holz ein, die einzelnen Teile des Gartenhauses verziehen sich. Eine Reparatur solcher Schäden ist kaum möglich.

Holz

Das richtige Holz ist die zweite Bedingung beim Bau eines dauerhaft nutzbaren und schönen Gartenhauses. Wir benutzen langsam gewachsenes Holz aus nordischen Anbaugebieten. Für den Standort im Freien sollte ein hartes und dauerhaftes Holt zum Einsatz kommen, das entsprechend imprägniert werden muss.

Pflege

Ein Gartenhaus muss natürlich gepflegt werden. Dazu zählt die regelmäßige Reinigung, die Überprüfung auf undichte Stellen, die Reparatur des Daches und natürlich ab und an ein Folgeanstrich. So können Sie sicher sein, dass Sie möglichst lange Freude an Ihrem Gartenhaus haben.

 

Wir hoffen, wir konnten Sie mit unseren kleinen Tipps ein wenig inspirieren und Sie von dem einen oder anderen Fehler abhalten. Die Nachhaltigkeit im Garten hat für uns einen großen Stellenwert – der Respekt vor dem Leben um uns herum ist die Grundlage des erfolgreichen Gärtnerns.

Dabei wünscht Ihnen allzeit viel Freude: Ihr Team von Butenas Holzbauten.